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Zusammen Gärtnern und austauschen

In den Ufer-Gemeinschaftsgärten finden sich rund 150 Menschen zusammen und helfen sich gegenseitig.

V.l. Julia Leuterer und Vanessa Hähnel im Gemeinschaftsgarten in Piescehn auf der Heidestraße. Foto: Sven Ellger
V.l. Julia Leuterer und Vanessa Hähnel im Gemeinschaftsgarten in Piescehn auf der Heidestraße. Foto: Sven Ellger © Sven Ellger

Dresden. Gemeinsam gärtnern und sich austauschen: das ist das Motto der Ufer-Gemeinschaftsgärten. Wer will  und Lust auf Gartenarbeit hat, kann einfach vorbeikommen und mitmachen, erzählt Julia Leuterer. 

Seit 2015 gibt es das Netzwerk mit acht Gärten in Dresden, unter anderem in Pieschen, der Johannstadt und im Hechtviertel. Rund 150 Mitglieder pflanzen, sähen und gießen zusammen Blumen und Pflanzen. "Bei uns kann jeder mitmachen  und unsere Mitglieder sind Singles, Familien , alte und junge Menschen", sagt Lederer. Angefangen hat der Verein mit einem Garten auf der Dürerstraße. "Alle Gärten agieren autonom, aber es gibt Regeln wie keine Pestizide und Bio-Dünger muss verwendet werden", so Leuterer. 

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"Im Vordergrund stehen bei uns der Austausch und auch das Teilen von Erde oder Samen", so Leuterer. Es gibt auch Workshops zu Jungpflanzen oder zu Tomatensorten oder zum Thema "Wie stelle ich Sauerkraut selbst her". 

Der Ufer-Verein bekommt Fördermittel vom Europäischen Sozialfonds und hat daher auch zwei Angestellte in Teilzeit, die alles koordinieren. Orte und Treffpunkte müssen aktuell noch viel mehr abgestimmt werden als sonst. "Wegen Corona müssen wir natürlich auf die Abstandsregeln achten", so Leuterer. Mindestens zwei Meter Abstand müssen auch beim Arbeiten im Garten. 

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Der Beitrag ist Teil einer Serie auf sächsische.de. Darin stellen wir frische Ideen für Kleingärten in Dresden vor. Am Dienstag lesen Sie über einen Apfelgarten in Strehlen. 

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