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Zuwachs für Hohendubrau

Die Gemeinde verzeichnet im Vorjahr 22 Neugeborene. Für jedes gibt es ein Geschenk.

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Von Bernhard Donke

Im vergangenen Jahr haben 22 Neugeborene das Licht der Welt erblickt, deren Eltern in der Gemeinde Hohendubrau leben. Darunter auch ein Zwillingspaar in Weigersdorf. Der Nachwuchs ist in den Entbindungskliniken in Bautzen, Görlitz und Weißwasser geboren. So kann sich Hohendubrau bei den Städten und Gemeinden einreihen, die sich 2013 über ein kleines Geburtenhoch freuen können, auch wenn die Zahl noch lange nicht an frühere Zeiten anschließt. 2005 zum Beispiel sind 27 Neugeborene in Hohendubrau verzeichnet, für 2010 sind es 25. Der Tiefpunkt aus den Jahren 2011 und 2012, in denen weniger als zwanzig Kinder in Hohendubrau geboren worden sind, scheint überwunden.

Dreizehn Mädchen und neun Jungen sind 2013 geboren worden. Das ist in den vergangenen Jahren nicht immer der Fall gewesen, da meist mehr Jungen als Mädchen geboren worden sind. Begrüßt werden die Neugeborenen von der Gemeindeverwaltung mit einem Geschenk. Außerdem wird traditionell ein Bild der Kleinen an einer Tafel im Weigersdorfer Gemeindeamt angebracht. „Herzlich willkommen in Hohendubrau“ ist darauf zu lesen.

Wenn die Kleinen nach Hohendubrau in den Kindergarten gehen, sind auch die zwei Einrichtungen der Gemeinde weiterhin gut besucht. Zurzeit werden im Kindergarten „Abenteuerschloss“ in Gebelzig 55 Kinder von sieben Erzieherinnen betreut. Im Weigersdorfer Kinderhaus „Weiki“ kümmern sich ebenfalls sieben Erzieherinnen um die kleinen Hohendubrauer.

Im Weigersdorfer Kindergarten werden außerdem integrative Kinder fachlich betreut. Das bedeutet, dass körperlich oder geistig behinderte Kinder mit Kindern ohne Handicap gemeinsam gefördert werden.

Der leichte Aufwärtstrend bei den Geburtenzahlen lässt die Hohendubrauer hoffen. Darauf, dass sich wieder mehr junge Familien dafür entscheiden, hierzubleiben. Ein Grund dafür könnte der vorerst abgelehnte Grauwacke-Abbau in Gebelzig sein. Dieses Damoklesschwert zeigte sich bereits in den Einwohnerzahlen. „Am Zensus 2011 sieht man, wie sich die Einwohnerzahlen der Gemeinde nach unten entwickeln“, sagt Bürgermeister Hans Hermann Zschieschank (parteilos). Dabei gehört Hohendubrau zu den Verlierern.