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Zweckverband schließt Wertstoffhöfe

Der Müll wird jedoch weiterhin abgeholt. Sogar angemeldeter Sperrmüll darf bereitgestellt werden.

Beruhigende Nachrichten: Zwar werden Wertstoffhöfe geschlossen. Der Müll jeglicher Art wird aber weiterhin zu den genannten Zeiten abgeholt.
Beruhigende Nachrichten: Zwar werden Wertstoffhöfe geschlossen. Der Müll jeglicher Art wird aber weiterhin zu den genannten Zeiten abgeholt. ©  Foto: Sebastian Schultz

Landkreis. Beruhigende Nachrichten gibt es dieser Tage vom Zweckverband Abfallwirtschaft Oberes Elbtal (ZAOE). Denn allen Veränderungen im täglichen Leben zum Trotz, werde auch weiterhin der Müll abgeholt. Um die öffentliche Abfuhr im Landkreis Meißen abzusichern - also das Einsammeln von Rest- und Bioabfall - habe man rechtzeitig Heimarbeitsplätze eingerichtet, um das Risiko einer Ansteckung für die Angestellten zu minimieren. 

Wie ZAOE-Sprecherin Ilka Knigge betont, würden dadurch die Kontakte untereinander minimiert und der Geschäftsbetrieb aufrechterhalten. Regelmäßig fänden Absprachen mit den beauftragten Entsorgern statt, um auf sich ändernde Situationen zeitnah reagieren zu können.

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Weiterhin für die öffentliche Müllabfuhr im Betrieb seien die Umladestationen in Groptitz, Gröbern, Freital und Kleincotta. Dort würden die Restabfälle von den Fahrzeugen in Container umgeladen und zur Verbrennung in die Anlagen in Leuna und Lützen transportiert. Darüber hinaus hätten die im Auftrag des Dualen Systems Deutschland tätigen Entsorgungsunternehmen auf Anfrage des ZAOE die Abholung der Gelben Säcke und die Entleerung der Gelben Tonnen zugesichert.

Einschnitte gebe es allerdings bei all jenen Dingen, die gewissermaßen nicht unbedingt von Nöten seien. Abgesehen davon, dass die Geschäftsstelle in Radebeul ab Freitag für den Besucherverkehr geschlossen sei, wäre es für Gewerbetreibende und Privatpersonen nicht mehr möglich, Abfall auf den Wertstoffhöfen abzugeben. Auch sie werden geschlossen.

Nicht mehr unterwegs sein wird darüber hinaus das Schadstoffmobil. Allerdings: Sperrmüll werde weiterhin abgeholt. Zwar würde der Service, diesen direkt aus der Wohnung oder dem Keller abzutransportieren, entfallen. Jeder Landkreisbewohner könne jedoch angemeldeten Sperrmüll selbst bereitstellen. Dabei sei indes darauf zu achten, dass für das Entsorgungsfahrzeug ein ausreichend breiter Anfahrtsweg bliebe. Die Gegenstände dürften zudem nicht auf Grünanlagen, zwischen Abfall- oder Wertstoffbehältern, auf Privatwegen oder Garagenhöfen abgelagert werden.

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