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Hinweise auf Döbelner Schmuck-Räuber

Bisher hat die Polizei im Fall des Überfalls in der Döbelner Stadthausstraße noch keinen Täter ermittelt. Aber die Fahnungsmaßnahmen laufen auf Hochtouren.

Das Juweliergeschäft Tröger in der Stadthausstraße ist am Freitag überfallen worden. Aber es gibt Hinweise auf den Täter.
Das Juweliergeschäft Tröger in der Stadthausstraße ist am Freitag überfallen worden. Aber es gibt Hinweise auf den Täter. © Dietmar Thomas

Döbeln. Bisher hat die Polizei den Räuber, der am Freitag das Juweliergeschäft von Gabi Tröger an der Stadthausstraße überfallen hat, noch nicht gestellt. Aber Polizeisprecherin Jana Ulbricht schätzt die Chancen, den Täter zu ermitteln, als nicht so schlecht ein.

Möglicher Migrationshintergrund derzeit nur Spekulation

Nach dem Überfall und dem Medienecho habe es zwei Hinweise zum Täter gegeben. Außerdem gibt es Fotos, die aus der Überwachungskamera des überfallenen Geschäftes stammen. „Wir müssen abwarten, was sich daraus ergibt.“

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Der Täter war am Freitagvormittag bewaffnet in das Geschäft gekommen, hatte die Inhaberin bedroht und war mit Schmuck und einer Uhr im Wert von einigen Hundert Euro geflüchtet. 

Ein Kunde, der vor dem Geschäft war, nahm die Verfolgung durch das halbe Stadtzentrum auf. Der Räuber entkam. „Wir gehen davon aus. dass er zu Fuß unterwegs war“, sagte Jana Ulbricht. 

Beschrieben wird der Täter als 20- bis 25-Jähriger. Er soll etwa 1,60 Meter groß sein und eine normale Statur haben. Er wird mit dunklem Teint, dunklen glatten Haaren und kräftigen Augenbrauen beschrieben. 

Zur Tatzeit trug er ein dunkles Oberteil, eine knielange Hose und weiße Schuhe. Zudem hatte er einen dunklen Rucksack bei sich. Der mögliche Migrationshintergrund des Täters sei derzeit Spekulation, sagte Jana Ulbricht. „Er hat ein relativ gutes Deutsch gesprochen.“

Polizei Chemnitz: "Nicht den Helden spielen"

Überfälle wie diese ließen sich kaum verhindern. „Es wird nie einen wirksamen Schutz gegen solche Tathandlungen geben. Es kann immer sein, dass jemand bewaffnet ins Geschäft kommt. In so einem Fall sollte man nicht den Helden spielen und die Sachen herausgeben, die der Täter verlangt. Die Gesundheit ist wichtiger.“

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Wichtig sei auch, sofort die Polizei zu informieren und nicht erst den Chef anzurufen, so die Polizeisprecherin. Und darauf zu achten, wie der Täter aussieht. „Eine Videoüberwachung ist für die Aufklärung hilfreich. Verhindern wird sie den Überfall aber nicht.“

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