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Zwei Verletzte: Das Ende einer Alkoholfahrt

Ein 64-Jähriger ist mit seinem VW auf der alten B178 unterwegs gewesen - in Schlangenlinien. Bei der Lindenallee in Großhennersdorf war's dann ganz vorbei.

Der VW landete in einem Graben.
Der VW landete in einem Graben. © LausitzNews/Erik-Holm Langhof

Eine Fahrt unter Alkoholeinfluss hat sein Ende in einem Graben an der Lindenallee in Großhennersdorf gefunden. Das berichtet Anja Leuschner von der Polizeidirektion Görlitz.

Der 64-jährige Lenker des VW Golf war gegen 21 Uhr auf der alten B178 von Großhennersdorf nach Herrnhut unterwegs. "Schon dort fuhr er in Schlangenlinien, wie Augenzeugen berichteten", sagt die Polizeisprecherin.

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In der Linkskurve am Abzweig zur Lindenallee verlor der Mann schließlich die Kontrolle über sein Auto. Der VW fuhr nach rechts und kam in einem Graben zum Stehen. Die Airbags lösten aus. Ersthelfer kümmerten sich um die zwei Insassen - neben dem Mann saß noch eine Frau -, riefen Rettungsdienst und Polizei. Beide erlitten Verletzungen und kamen in ein Krankenhaus.

Die wahrscheinliche Ursache für die Schlangenlinien-Fahrt kam bei einem Alkoholtest heraus: Der Fahrer hatte 2,04 Promille intus. Polizisten ordneten eine Blutentnahme an. Den Deutschen erwartet nun eine Anzeige wegen des Verdachts einer Gefährdung des Straßenverkehrs. Er musste seinen Führerschein abgeben. Auf ihn könnte nun eine Geldstrafe von wenigstens 70 Tagessätzen oder eine Freiheitsstrafen von bis zu fünf Jahren zukommen. Der Bußgeldkatalog sieht drei Punkte vor sowie den Entzug der Fahrerlaubnis für mindestens sechs Monate bis fünf Jahre oder lebenslang.  

Der Sachschaden an seinem VW beträgt 3.000 Euro. Der Wagen musste abgeschleppt werden. Gegen 23 Uhr war die Unfallstelle beräumt.

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