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Zwischen Hilfsbereitschaft und Hoffnung auf Förderung

Bildung. Die Internationale Schule will auf der Annenstraße neu bauen. Gestern gab esVerhandlungen über die freistaatliche Förderung.

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Von Peter Ufer

Zwischen Goetheallee und Loschwitzer Straße ist die Internationale Schule auf fünf Häuser verteilt. Ein Zustand, den der Chef der Einrichtung gern ändern würde. „Das frühere Annengymnasium wäre der ideale Standort für uns“, sagt Geoff Clark.

Ein Modell zum Umbau der leeren Gebäude gibt es längst, zwölf Millionen Euro würde das Projekt kosten. Ein Antrag auf Förderung liegt seit Wochen im sächsischen Kultusministerium.

Gestern traf sich der Staatssekretär des Ministerium, Hans-Georg König, mit seinen Kollegen aus der Staatskanzlei und dem Wirtschaftsministerium, um über die künftige Förderung der Internationalen Schulen in Sachsen zu beraten. Bei Redaktionsschluss gab es noch kein Ergebnis.

Fest steht, dass die Schülerzahl an der Dresdner Schule immer weiter wächst. Über 450 Mädchen und Jungen werden es im kommenden Jahr sein. Sie kommen vor allem aus Asien, aber auch aus den USA, England und natürlich Dresden. Immer mehr Eltern erkennen, wie wichtig eine weltoffene Erziehung ist. Zudem punktet die Schule durch ihr Lehrkonzept und den englischsprachigen Unterricht.

Wie international und hilfsbereit sowohl die Schüler als auch die Eltern sind, zeigte sich bei einer Hilfsaktion für die zerstörte Partnerschule im Ort Tangalle in Sri Lanka. Über 7 000 Euro sammelten die Kinder mit verschiedenen Aktionen, um beim Aufbau der Schule in dem Flutgebiet mitzuhelfen.

So unterschiedlich und doch existenziell können Probleme sein.