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Pochwäsche wird saniert

Die Zinnwäsche ist ein einzigartiges Denkmal für den Bergbau im Erzgebirge. Warum sie eine Sanierung benötigt.

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© Egbert Kamprath

Von Franz Herz

Altenberg. Rund 93000 Euro Fördergelder für das Altenberger Bergbaumuseum hat der Haushaltausschuss des Bundestages freigegeben, wie der Bundestagsabgeordnete Klaus Brähmig (CDU) informierte. Hier ist das Geld für die historische Zinnwäsche bestimmt. Diese ist eine der letzten noch existierenden typischen Erzwäschen in der Region. Der originalgetreue Erhaltungszustand und ihre Größe machen diese Pochwäsche zu einer Besonderheit im europäischen Maßstab. Wegen dieser Bedeutung ist sie auch in das Unesco-Welterbeprojekt „Montane Kulturlandschaft Erzgebirge/Krusnohori“ aufgenommen worden.

Zuletzt wurde das Gebäude vor 25 Jahren saniert. In der Zwischenzeit hat es unter dem Wetter gelitten und auch der starke Besucherbetrieb hat seine Spuren hinterlassen. Daher muss es dringend wieder auf Vordermann gebracht werden . „Umso mehr freue ich mich, dass wir schnell gehandelt haben und dieses wichtige Denkmal, das für die internationale Präsentation des historischen Bergbaus im Erzgebirge eine zentrale Rolle spielt, nun zukunftsfest gemacht wird“, so Brähmig weiter.

Zu den 93000 Euro aus dem Denkmalschutzprogramm vom Bund steuert auch der Freistaat Sachsen Fördergelder bei. Das Bergbaumuseum gehört der Stadt Altenberg. Im Landkreis erhält auch noch das Herrenhaus Oberottendorf vom Bund eine Förderung über 107000 Euro.