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Pirna

Pokalstifter gewinnt beim Fischerstechen

Beim „Fischerstechen“ in Postelwitz holt Hendrik Stephan den Pokal. Er hatte ihn 2011 nach drei Siegen gestiftet.

Hendrik Stephan (li.) hat beim „Fischerstechen“ in Postelwitz Sebastian Kotte auf Platz zwei verwiesen. © Daniel Förster

Hendrik Stephan, der Chef der Falkenstein-Hütten im Bad Schandauer Ortsteil Ostrau, war als „Fischerstecher“ auf der Elbe am standhaftesten. Das bewies der 49-jährige Unternehmer am Sonnabendnachmittag beim 17. Postelwitzer Fischerstechen auf dem Sommerfest des Schiffervereins „Fortuna“. Nachdem er 2011 für den Wettbewerb einen neuen Pokal mit einem Neptun aus Bronzeguss gestiftet hat, durfte er diesen nunmehr das erste Mal wieder mit nach Hause nehmen.

 Von 2008 bis einschließlich 2010 hatte der Gastwirt, der in Bad Schandau eine Ferienanlage mit mehreren Ferienhäusern, Pension und Café betreibt, dreimal in Folge das Fischerstechen gewonnen. Damit ging der bis dato bestehenden Pokal, ein vergoldeter Anker, an den Freizeitsportler über. Bei seinem vierten Sieg im Team „Falkenstein-Hütten“ stand ihm der Dresdner Bergsteiger Manfred Knabe als Adjutant zur Seite. Der 82-Jährige war kurz vor der Wende in die BRD übergesiedelt, kam danach aber wieder in seine Heimat zurück. Vorjahressieger Steve Möller, der insgesamt schon achtmal den Pokal gewonnen hatte, war bei der diesjährigen Auflage nur Zuschauer. Der 28 Jahre alte Gastwirt der Schrammsteinbaude im Zahnsgrund musste nach einer Knie-OP eine sportliche Zwangspause einlegen. Zweiter wurden Sebastian Kotte (25) aus Postelwitz mit seinem Adjutant Toni Schulze (30) aus Papstdorf vom Team „Matratzen-Tester“. 

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Den Kampf um Platz drei gewann das Team „Sommerfest“ Postelwitz mit Steffen Friebel (50) alias „Bobby“ und Adjutantin Elisa, die die „Schwachstrom-Zappler“ Martin Wähnert (27) und Adjutant Robert Strohbach (30) im Halbfinale übertrumpften. Beim diesjährigen Sommerfest waren insgesamt zwölf Teams zum Fischerstechen an den Start gegangen. Sie bestehen jeweils aus einem „ Fischer“ und einem Sekundanten. Bei dem Wettbewerb ist es Ziel, den Konkurrenten mithilfe eines langen Stocks – in dem Fall eine gepolsterte Lanze – von einer schwimmenden Plattform in die Elbe zu stoßen. Das Gleichgewicht zu halten, ist dabei das Wichtigste.

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