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Helfer für Apollo-Fütterung im Riesengebirge gesucht

Die Aufzucht des Falters ist erfolgreich angelaufen. Doch die Raupen sind hungrig - vor allem auf den wildwachsenden Mauerpfeffer.

Von Klaus-Peter Längert
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So der Apollo-Falter aus.
So der Apollo-Falter aus. © Wikipedia/CC BY-SA 3.0

Erfolgreich angelaufen ist nach Medienberichten im Nationalpark Riesengebirge (KPN) die Aufzucht des Apollofalters. Man benötige jedoch genügend Futter, um den Roten Apollo wieder in der Region anzusiedeln. Die hungrigen Raupen setzen dabei auf die dickfleischigen Blätter des Mauerpfeffers, bekannt auch als Fette Henne, die vielerorts im Riesengebirge auf Wiesen, auf Brachen oder Aufschüttungen wachsen.

Um die Futterbasis in der Zuchtstation der Falter im polnischen Jagniatów (Agnetendorf) zu erweitern, ernten Parkmitarbeiter den wildwachsenden Mauerpfeffer nun in der Region. Insbesondere gehe es um die Knollen, die später bei der Station als Futterreserve wieder angebaut werden. Für die Arbeit sucht die Parkverwaltung Freiwillige. An jedem Freitag und Sonnabend im September soll es Einsätze geben an der noch stillgelegten Bahnstrecke Jelenia Góra – Karpacz.

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