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Corona-Protestaktion im Riesengebirge

Gastronomen und Tourismus-Unternehmen in Polen haben trotz Lockdown geöffnet. Versprochene Hilfen bekam nicht jeder.

Auch Gastronomen in Karpacz (Krummhübel) beteiligen sich an der Aktion.
Auch Gastronomen in Karpacz (Krummhübel) beteiligen sich an der Aktion. © Rolf Ullmann (Archiv)

Trotz drohender Geldstrafen haben einige touristische Unternehmen und Gastronomen im Riesengebirge in Karpacz (Krummhübel) und Szklarska Poręba (Schreiberhau) seit einer Woche teilweise geöffnet. Sie protestieren damit gegen die harten Einschränkungen, die ihre Branche besonders treffe. Das berichten polnische Medien.

Die Regionalverwaltung habe zwar finanzielle Unterstützungen in Höhe von fast einer Milliarde Zloty, etwa 250 Millionen Euro als Hilfen ausgereicht, die seien aber längst nicht bei jedem betroffenen Unternehmen angekommenen. Marschall Cezary Przybylski, der mit vielen in Kontakt stehe, erinnerte daran, dass die Bewohner der Gebirgsregionen im ganzjährigen Tourismus ihre einzige Verdienstquellen haben.

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Dennoch läuft bis vorerst 1. Februar ein Lockdown. Gaststätten, Hotels und Ähnliches sind zu. Eine Gastronomin aus Karpacz, die ihr Bistro wieder inoffiziell eröffnet hat, verwies im Falle von Sanktionen auf die Unterstützung von Juristen des Vereins Veto und ein Referendum gegen die Einschnitte. In Zgorzelec wollen sich derzeit, laut Medieninformationen, keine Unternehmen an der Öffnungsaktion beteiligen. (kpl)

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