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Sachsen

Politik in Sachsen – Die Morgenlage

+++ Militär-Großübung startet nächste Woche +++ Tausende Jobs in der Automobilbranche in Gefahr +++ Hohe Schadstoffmengen in der Elbe +++

© Foto: kairospress/Gestaltung: Oberüber Karger

Guten Morgen,

manchmal sehen wir das Schöne nicht, das wir jeden Tag so unmittelbar vor Augen haben. Auch in diesen Wintermonaten mit seinen wunderbaren klirrend-kalten Lichtspielen am Morgen und Abend gleitet die Elbe ruhig durchs Land. Noch vor mehr als 30 Jahren ein stinkender, krank machender Fluss lädt sie heute sogar mitten in der Stadt im Sommer zum Schwimmen ein. Es gibt wieder Fische und Muscheln, das Leben im Wasser ist zurückgekehrt.

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Die Altmarkt-Galerie Dresden bietet mit seinen rund 200 Shops vielfältige Möglichkeiten zum Shoppen und Genießen

Doch es schwimmt noch mehr im Fluss, unsichtbar jeden Tag, was dort nicht hingehört: eine Fülle von Schadstoffen. Die gefährlichsten und wichtigsten Stoffe haben jetzt Wissenschaftler der TU Dresden in einem vierjährigen Forschungsprojekt herausgefiltert. Was da so mitschwimmt im schönen Fluss, berichtet Sächsische.de-Reporter Stephan Schön exklusiv. Und damit wird auch klar, was manche täglich uns allen antun, wenn sie ohne Nachzudenken Tabletten in der Toilette entsorgen. Eine interessante Lektüre für alle, die gerne unbedacht handeln.

Ihre Annette Binninger, Leiterin Politikredaktion sächsische.de


Die wichtigsten News am Morgen im Überblick:

+++ US-Militär rollt ab nächster Woche durch Sachsen +++

Die größte Militärübung seit 25 Jahren startet in der kommenden Woche und Sachsen ist mittendrin. 37.000 Soldaten und 20.000 Stück Frachtgut sind an der Aktion "Defender Europe 2020" des US-Militärs beteiligt. Die Übung soll bis Mai andauern. Ab dem 22. Februar werden nach derzeitiger Planung mehrere Transporte über Bayern und Brandenburg laufen, einige auch über Dresden und Görlitz, wie am Dienstag bekannt wurde. Eine Sonderrolle wird demnach dem Truppenübungsplatz Oberlausitz zukommen. Saechsische.de-Reporter Maximilian Helm fasst die wichtigsten Details der Großübung zusammen.

+++ Tausende Jobs in Autobranche in Gefahr +++

In der deutschen Autobranche könnten bis zu 410.000 Jobs wegfallen - allein im Fahrzeugbau im Vergleich zu 2018 rund 240.000 Jobs, das wäre fast jede vierte Stelle. Dieses Extremszenario wird in einem neuen Bericht einer Arbeitsgruppe der von der Bundesregierung eingesetzten Kommission Nationale Plattform Zukunft der Mobilität genannt. Allerdings müsste dafür die deutsche Autobranche den Anschluss bei der Produktion von Elektroautos komplett verpassen und bei Batteriezellen abhängig von Zulieferern aus dem Ausland werden. In Sachsen sind laut anderer Schätzungen 5.000 Jobs in Gefahr.

+++ Mehr Drogenfälle im Dreiländereck +++

Im Dreiländereck Deutschland, Tschechien und Polen sind im vergangenen Jahr deutlich mehr Drogendelikte registriert worden als in den Jahren zuvor. Die dortige Bundespolizeidirektion erfasste bis Ende November 105 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. Noch 2018 waren es 94, im Jahr 2017 sogar nur 65 Verstöße. Illegal über die Grenze gebracht wird vor allem Crystal und eine andere Droge.


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