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Sachsen

Politik in Sachsen – Die Morgenlage

+++ Sachsen gut gerüstet für zweite Corona-Welle +++ Gastronomen in Not +++ Reisen werden teurer +++ AfD hält an Fraktionschef in Görlitz fest +++

© dpa

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Guten Morgen,

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es geht nicht um Panikmache. Sondern wer gut vorbereitet ist auf das, was vielleicht kommt, hat einfach bessere Chance, es auch gut zu überstehen, wenn es da ist. Von der so genannten "zweiten Welle" der Corona-Infektionen ist seit ein paar Tagen auch in Sachsen die Rede. Regierungschef Michael Kretschmer sieht die "zweite Welle" sogar schon angekommen im Freistaat. Auch hierzulande steigen die Zahlen wieder stärker an. Das mag an Urlaubsrückkehrern aus dem Ausland liegen, an einer erhöhten Test-Zahl - viele Gründe kann es haben. Niemand weiß es ganz genau.

Wichtig ist aber die Frage: Wie gut ist Sachsen diesmal darauf vorbereitet? Was hat der Freistaat aus den vergangenen harten Corona-Monaten gelernt? Diese Fragen hat mein Kollege Daniel Krüger versucht zu beantworten. Wie viel Schutzkleidung ist im Land? Wie sieht es in den Kliniken aus? Manchmal kann man auch Angst nehmen, wenn man sich die Zahlen ganz nüchtern-rational vor Augen führt. Ich hoffe, dass es Ihnen bei der Lektüre auch so geht.

…und wünsche Ihnen in diesem Sinne ein schönes Wochenende,

herzlichst,

Ihre Annette Binninger, Leiterin Politikredaktion sächsische.de


Die wichtigsten News am Morgen:

+++ Jeder zweite Gastronom vor dem Aus +++

Die coronabedingten Umsatzverluste in Restaurants und Cafés sind für jeden zweiten sächsischen Betrieb existenzbedrohend. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Branchenverbands Dehoga, deren Zahlen am Donnerstag in Dresden vorgestellt wurden. Demnach verzeichneten die Betriebe von Januar bis Juli durchschnittliche Umsatzverluste in Höhe von 54 Prozent. Sachsens Dehoga-Chef fordert nun unter anderem eine Verlängerung der Kurzarbeitergeld-Regelung sowie die Entfristung und Ausweitung der Mehrwertsteuersenkung.

+++ Reiseunternehmer rechnet mit höheren Preisen +++

Uwe Lorenz, der Geschäftsführer einer der größten Reiseveranstalter in Sachsen, Eberhardt Travel, geht davon, dass die Preise für organisierte Reisen branchenweit steigen werden - als Folge der Corona-Krise. "Die geringere Besetzung der Busse, das ausgedünnte Angebot an Flugverbindungen, die geringere Auslastung von Restaurants, die Kosten der Organisation und Reiseleitung, die nun durch kleinere Reisegruppen getragen werden müssen, treiben die Preise", sagt er im Interview mit saechsische.de. Er übt außerdem scharfe Kritik an den Fluggesellschaften. Schon bezahlte Tickets für nicht stattgefundene Flüge seien erst nach Monaten erstattet worden. "Ausgerechnet die Lufthansa, die Milliardenhilfen bekommt, hat uns bis Ende Juli fast nichts zurückgezahlt."

+++ AfD hält an Görlitzer Fraktionschef fest +++

Trotz NPD-Vergangenheit will die AfD an ihrem Fraktionschef im Görlitzer Stadtrat, Lutz Jankus, festhalten. "Das ist für mich unproblematisch", sagt Sebastian Wippel, Görlitzer AfD-Stadtrat und Landtagsabgeordneter. "Er ist gewählt worden, für das was er tut, weil er eine gute Arbeit macht". Die NPD-Mitgliedschaft von Jankus bezeichnet Wippel als "Jugendsünde". Sorge, dass auf diese Weise extremistische Inhalte in die Partei fließen könnten, habe er nicht. Trotzdem bleiben nach Meinung anderer Stadträte viele Fragen offen.


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