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Politik

IS-Anführer im Irak bei Luftangriff getötet

Im Irak ist ein Anführer des Islamischen Staats getötet worden. Die Anti-IS-Koalition wertet den Tod als "bedeutenden Schlag" gegen die Terrormiliz.

Bewaffnete US-Soldaten bewachen eine Militärbasis in Kirkuk. In der Nähe der nordirakischen Stadt ist ein IS-Anführer getötet worden (Archivbild).
Bewaffnete US-Soldaten bewachen eine Militärbasis in Kirkuk. In der Nähe der nordirakischen Stadt ist ein IS-Anführer getötet worden (Archivbild). © Ameer Al Mohammedaw/dpa

Bagdad. Der Anführer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) im Irak ist bei einem Luftangriff getötet worden. Abu Jassir al-Issawi sei nahe der nordirakischen Stadt Kirkuk ums Leben gekommen, teilte der Sprecher der von den USA angeführten Anti-IS-Koalition am Freitag über Twitter mit. Sein Tod sei ein weiterer "bedeutender Schlag" gegen die Bemühungen des IS, im Irak wiederzuerstarken. Die Koalition werde weiter zentrale IS-Anführer "vom Schlachtfeld entfernen".

Die Terroristen hatten vor einigen Jahren große Gebiete im Irak und in Syrien kontrolliert und dort ein Kalifat ausgerufen. Sie sind dort mittlerweile militärisch besiegt, aber weiter aktiv. IS-Zellen verüben regelmäßig Anschläge. In der vergangenen Woche waren bei einem der schwersten Attentate in Bagdad seit Jahren mehr als 30 Menschen getötet worden. Der IS reklamierte die Tat für sich.

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Nach Angaben des irakischen Regierungschefs Mustafa al-Kasimi war Abu Jassir al-Issawi auch stellvertretender Anführer des vom IS einst ausgerufenen "Kalifats". IS-Chef Abu Bakr al-Bagdadi hatte sich im Oktober 2019 selbst getötet, nachdem er von US-Spezialkräften im Nordwesten Syriens aufgespürt worden war. (dpa)

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