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Baerbock fordert "Transformationsgeld" für Kohle-Beschäftigte

Die Grünen halten am früheren Kohleausstieg fest. Die Beschäftigten, auch in der Lausitz, bräuchten jedoch "auch Sicherheit", mahnt ihre Kanzlerkandidatin.

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Annalena Baerbock will den Beschäftigten in der Kohle beim Kohleausstieg eine Prämie zahlen.
Annalena Baerbock will den Beschäftigten in der Kohle beim Kohleausstieg eine Prämie zahlen. © dpa/Soeren Stache

Berlin. Kohlebeschäftigte sollen nach Ansicht von Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock finanzielle Hilfen für den Kohleausstieg bekommen. Die jüngsten Extremwetterereignisse hätten gezeigt, dass ein früherer Kohleausstieg sinnvoll sei, um die Klimakrise in den Griff zu bekommen, sagte Baerbock am Montag bei "MDR aktuell".

Aber Beschäftigte und ihre Familien, etwa in der Lausitz, bräuchten auch Sicherheit. Ihr Vorschlag: "Ein Transformationsgeld für die Weiterqualifizierung, damit man in Zukunft auch weiter in der Energieregion vor Ort noch arbeiten kann."

Die Grünen fordern bei der Bundestagswahl einen Kohleausstieg im Jahr 2030 und einen Ausbau der erneuerbaren Energien. SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz will am bisherigen Datum festhalten. In Deutschland ist der Ausstieg aus der Kohleverstromung derzeit für das Jahr 2038 angesetzt. Im Zuge des Kohleausstiegs sind Strukturhilfen von bis zu 40 Milliarden Euro für die Braunkohleregionen vorgesehen. (dpa)