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Pirna

Bundestagswahl: Hier treffen Sie die Kandidaten

Noch keine Wahlentscheidung getroffen? Hilfe gibt es von der Landeszentrale für politische Bildung und der Sächsischen Zeitung.

Sympolfoto.
Sympolfoto. © SLpB

Nur noch wenige Tage und Deutschland wählt sich ein neues Parlament, das in den nächsten vier Jahren über die wichtigsten Weichenstellungen im Land entscheiden wird. Um den Wählern im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge die Wahlentscheidung zu erleichtern, organisiert die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung zwei Wahlforen, bei denen Wahlkreis-Kandidaten zwei Moderatoren und dem Publikum für Fragen zur Verfügung stehen und miteinander über verschiedene Themen diskutieren. Medienpartner dieser Wahlforen ist die Sächsische Zeitung.

Solche Wahlforen finden überall in Sachsen statt, weitere Medienpartner sind die Freie Presse aus Chemnitz und die Leipziger Volkszeitung. Die Regeln bei allen Wahlforen sind gleich. Eingeladen werden nicht alle Direktkandidaten, schon allein aus dem Grund, weil echte Gesprächsrunden nur mit einer begrenzten Zahl von Teilnehmern praktikabel sind. Im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge zum Beispiel würden zusammen mit den Moderatoren 13 Frauen und Männer im Podium sitzen.

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Gleichzeitig ist die Landeszentrale dem Grundsatz der Überparteilichkeit und der Gleichbehandlung verpflichtet. Unter deren Berücksichtigung wird das Prinzip der abgestuften Chancengleichheit praktiziert. Thomas Platz von der Landeszentrale sagt dazu: "Nach diesem Prinzip ist eine Abstufung nach der Bedeutung der Parteien zulässig. Diese Bedeutung ergibt sich vor allem aus den bisherigen Wahlerfolgen der Parteien auf Bundes- und Landesebene. Entsprechend haben wir die Wahlkreiskandidatinnen und -kandidaten aller im Bundestag und im Sächsischen Landtag vertretenen Parteien mit Fraktionsstatus zu den Wahlforen eingeladen."

Die beiden Foren finden am Donnerstag, 9. September, 19 bis 21 Uhr, in der Herder-Halle in Pirna-Copitz und am Donnerstag, 16. September, 19 bis 21 Uhr, in der Jacobi-Kirche in Neustadt statt. Dabei stellen sich Corinna Franke-Wöller (CDU), Fabian Funke (SPD), Steffen Janich (AfD), Dirk Jahn (FDP), André Hahn (Die Linke) und Nino Haustein (Bündnis 90/Grüne) den Fragen der Moderatoren und des Publikums. Moderiert werden die beiden Abende von SZ-Regionalchef Domokos Szabó und Markus Mehnert von der Landeszentrale für politische Bildung.

Vor jedem Forum wählt das Publikum drei Themenblöcke, zu denen die Vertreterinnen und Vertreter der Parteien Stellung beziehen, und legt deren Reihenfolge fest. Im Anschluss steht es den Anwesenden frei, eigene Fragen an das Podium einzubringen.

Eine Anmeldung für die Veranstaltungen ist laut der Landeszentrale nicht notwendig, vor Ort müssen die üblichen Hygiene-Regeln eingehalten werden. Beide Veranstaltungen werden über den Facebook-Kanal und über den Youtube-Kanal der Landeszentrale live übertragen.

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