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Politik

Olaf Scholz lehnt früheren Kohleausstieg ab

SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz ist auf Wahlkampftour in der Lausitz. Es geht um das wichtigste Thema der Region: die Kohle und der Abschied von ihr.

SPD-Kanzlerkandidat nach seiner Ankunft im Familienpark Senftenberger See in Großkoschen.
SPD-Kanzlerkandidat nach seiner Ankunft im Familienpark Senftenberger See in Großkoschen. © Kahnert/dpa

Senftenberg. SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz (SPD) hat sich gegen ein Vorziehen des Kohleausstiegs in Deutschland ausgesprochen. "Wir haben klare Vereinbarungen getroffen, die wichtig sind für die Unternehmen, für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, auch für die Region.

Und diese Vereinbarungen gelten und sollten auch eingehalten werden", sagte Scholz am Dienstag bei einem Besuch in Südbrandenburg. Dazu gehöre auch, dass der Bund 40 Milliarden Euro einsetzen werde, um den Strukturwandel der Kohleregionen in Deutschland zu begleiten.

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Deutschland will bis spätestens 2038 schrittweise aus der Kohle aussteigen. Zugleich steigt der Druck auf die Politik, auf den Klimawandel zu reagieren. Scholz war am Dienstag auf Wahlkampftour im Lausitzer Seenland, einer Landschaft zwischen Dresden und Berlin mit Seen, die aus früherem Tagebau entstanden sind.

Der Bundesfinanzminister und Vizekanzler forderte Tempo, um die Voraussetzungen für mehr Öko-Energien zu schaffen. "Aus meiner Sicht, ist die größte Gefahr, dass wir nicht schnell genug dabei sind, die neuen Möglichkeiten der Energieerzeugung zustande zu bringen."

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