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Politik

Forsa-Umfrage: Scholz vor Baerbock und Laschet

Wenn die Deutschen den Bundeskanzler direkt wählen könnten, hätte der SPD-Kandidat die Nase vorn - jedenfalls nach weiteren Umfrage zufolge.

Olaf Scholz, Kanzlerkandidat und Spitzenkandidat der SPD, bei einer Wahlkampf-Veranstaltung in Ueckermünde.
Olaf Scholz, Kanzlerkandidat und Spitzenkandidat der SPD, bei einer Wahlkampf-Veranstaltung in Ueckermünde. ©  dpa/Stefan Sauer

Berlin. Finanzminister Olaf Scholz hat im direkten Duell der Kanzlerkandidaten laut einer Forsa-Umfrage weiterhin die Nase vorn. Dem am Dienstag veröffentlichten "Trendbarometer" von RTL und ntv zufolge würde der SPD-Politiker bei einer Direktwahl 21 Prozent der Stimmen erhalten.

Die Grünen-Kandidatin Annalena Baerbock käme dabei auf 18 Prozent, während CDU-Konkurrent Armin Laschet auf 15 Prozent abrutscht. Nicht einmal die Hälfte der Unions-Anhänger würde demnach den CDU-Vorsitzenden zum Kanzler wählen.

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Der Kanzler oder die Kanzlerin wird in Deutschland nicht direkt gewählt, die Beliebtheit der Kandidaten kann aber das Wahlergebnis beeinflussen. Schon am vergangenen Wochenende hatte es mehrere Umfragen gegeben, wonach Scholz in der Wählergunst an der Konkurrenz vorbeigezogen ist.

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Allerdings sind solche Umfragen immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Das Institut Forsa gibt eine statistische Fehlertoleranz von 2,5 Prozentpunkten an. (dpa)

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