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So viele Dresdner Briefwähler wie noch nie

Mehr als ein Drittel hat offenbar nicht vor, am Wahlsonntag ins Wahllokal zu gehen. Bis wann können die Dresdner die Briefwahl noch beantragen?

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Viele Dresdner haben schon ihre Stimme abgegeben oder wollen es vorm Wahlsonntag noch tun.
Viele Dresdner haben schon ihre Stimme abgegeben oder wollen es vorm Wahlsonntag noch tun. © dpa/Julian Stratenschulte

Dresden. Den Wahlsonntag im Bett verbringen, bei einem Ausflug oder mit der Familie bei Kaffee und Kuchen? Zumindest scheinen mehr als ein Drittel aller wahlberechtigten Dresdner andere Pläne für den 26. September zu haben, als ins Wahllokal zu gehen. Bis zum Freitag sind bereits 153.000 Briefwahlanträge bei der Stadt eingegangen, teilt die Verwaltung mit. Das entspricht 36 Prozent der insgesamt rund 424.000 Wahlberechtigten in Dresden. Zum Vergleich: Zur Landtagswahl 2019 wollten 122.823 per Briefwahl abstimmen, zur Bundestagswahl 2017 waren es 103.445.

Briefwahl kann noch bis Freitag, 24. September, beantragt werden. Jedoch müssen Wählerinnen und Wähler die Postlaufzeiten beachten, damit ihr Wahlbrief rechtzeitig eingeht, nämlich bis zum Wahlsonntag, 18 Uhr. "Nur Wahlbriefe, die rechtzeitig vorliegen, werden bei der Auszählung beachtet", so die Stadt. Der Versand der Wahlbriefe wird innerhalb Deutschlands kostenfrei übernommen. (SZ/sr)