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Kreis SOE: FDP will keinen Lockdown mehr

Zum Wahlkampfauftakt in Pirna mahnt Kandidat Dirk Jahn Maßnahmen an Schulen an und freut sich über Stabilität.

Dirk Jahn (FDP) startete am Freitag in Pirna seinen Bundestagswahlkampf.
Dirk Jahn (FDP) startete am Freitag in Pirna seinen Bundestagswahlkampf. © SZ/Gunnar Klehm

Die FDP ist zwar seit Wochen im Umfragehoch bei 12 und 13 Prozent für die Bundestagswahl am 26. September, doch in Pirna hat es Direktkandidat Dirk Jahn trotzdem nicht leichter, seine Botschaften an die Wählerschaft zu bringen. „Nie gab es mehr zu tun“ steht als Titel auf dem Wahlprogramm. Das passe in jeder Hinsicht.

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Am Freitag machte die Partei auf dem Markt ihren Wahlkampfauftakt. „Die Reaktionen der Menschen sind aber alle positiv“, sagt Jahn. Der Mittfünfziger aus Glashütte erklärt den interessierten Passanten, dass die FDP alles dafür tun werde, dass es zu keinem harten Lockdown mehr kommt. Die Menschen würden Sicherheit suchen. Wegen der Corona-Maßnahmen seien aber viele verunsichert. Statt eines Lockdowns mahnt Jahn vielmehr an, Schulen mit Geräten zur Luftreinigung auszustatten. Er befürchte aber, dass die Ferien zum zweiten Mal verschlafen werden, um effektiven Schutz gegen den Coronavirus zu etablieren.

Die FDP bleibe aber trotz allem die Partei der Wirtschaft. „Damit ist aber nicht gemeint - die Partei der Reichen“, erklärt Jahn. Gehe es der Wirtschaft gut, gehe es allen gut, ist er überzeugt. Die müsse ebenso entlastet werden wie jeder einzelne Bürger auch.

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