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Immer mehr wollen zur Bundeswehr, aber nicht in den Krieg

Der Krieg lässt die Zahl der Kriegsdienstverweigerer hochschnellen, zugleich steigt das Interesse am Bundeswehr-Dienst. Zur Wehrpflicht gibt es eine einhellige Meinung.

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Nach dem Angriff von Russland auf die Ukraine hat sich das Interesse am Dienst in der Bundeswehr deutlich gesteigert. Doch eine gänzliche Wehrpflicht wird es wohl auch weiterhin nicht geben.
Nach dem Angriff von Russland auf die Ukraine hat sich das Interesse am Dienst in der Bundeswehr deutlich gesteigert. Doch eine gänzliche Wehrpflicht wird es wohl auch weiterhin nicht geben. © Philipp Schulze/dpa (Symbolfoto)

Von Robert Birnbaum

Martin G. macht die „Zeitenwende“ Angst. Als Wladimir Putins Armee in die Ukraine einfiel und Kanzler Olaf Scholz (SPD) die Kehrtwende in der Verteidigungspolitik befahl, wurde hier und da der Ruf nach einer Rückkehr zur Wehrpflicht laut.

G. hat zwei Söhne im Abitur-Alter. „Ich will doch nicht, dass die in den Krieg ziehen!“, sagt der 60-Jährige. Muss er ihnen nicht jetzt dringend raten, schon auf Vorrat den Dienst an der Waffe zu verweigern?

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