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Grünes Klassenzimmer als Geschenk

Die Rosenthaler Schule hat viele bange Momente erlebt. Jetzt ist sie 30 Jahre geworden und hat ein besonderes Klassenzimmer bekommen.

An der frischen Luft macht das Lernen doppelt so viel Spaß: die Rosenthaler Grundschüler bei der Einweihung ihres neuen draußen-Klassenzimmers.
An der frischen Luft macht das Lernen doppelt so viel Spaß: die Rosenthaler Grundschüler bei der Einweihung ihres neuen draußen-Klassenzimmers. © Steffen Unger

Wenn man Geburtstag hat, darf man sich was wünschen. Die Rosenthaler Schule wurde dieses Jahr 30 und wünschte sich ein "Grünes Klassenzimmer". Das sollte es zur Projektwoche und zum großen Schulfest im Juni geben. Doch aus beidem wurde aus  bekannten Corona-Gründen nichts. Ihr Geschenk sollte die Schule aber doch bekommen. Jetzt war es endlich so weit.

Die Vorsitzende des Schulfördervereins, Silke Tändler, hatte sich um alles gekümmert. Die Bielataler Firma BaumHolz Bistry hat da Klassenzimmer für draußen gebaut mit Unterstützung von Sponsoren aus dem Ort. Das Regionalmanagement Sächsische Schweiz kümmerte sich um die Fördermittel, sagt Schulleiterin Birgit Münzberg. 

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Ihnen und den Schülern hat Silke Tändler das Klassenzimmer nun zu Beginn des neuen Schuljahres übergeben. Die schattig gelegenen Tische und Bänke neben dem Schulgarten sollen nun für den Unterricht, zum gemütlichen Frühstück sowie weitere Aktivitäten genutzt werden. 

An der Grundschule Rosenthal-Bielatal lernen derzeit knapp 90 Schüler in fünf Klassen.  Zum Schulbezirk gehören Rosenthal, Bielatal, Langenhennersdorf, Forsthaus und Bahra. Das Schulgebäude ist ein dreistöckiger Plattenbau, in dem die Grundschule zwei Etagen nutzt. In der dritten Etage sind der Hort der Kindertagesstätte "Robies Zwergenland" und Vereine zu Hause.

Wechselvolle Geschichte

Zunächst lernten in der Schule Erst- bis Zehntklässler. Auf der Grundlage einer Zweckvereinbarung mit der damals noch eigenständigen Gemeinde Langenhennersdorf zum Erhalt beider Schulen gingen die Rosenthaler Grundschüler ab 1998 in die dortige Grundschule. Die Langenhennersdorfer Mittelschüler kamen weiterhin nach Rosenthal. 2002 beschloss der Kreistag die Schließung der Mittelschule Rosenthal. Sie erfüllte die  Forderung des Sächsischen Schulgesetz, demnach eine Mittelschule zweizügig sein muss, nicht mehr. Seit August 2004 gehen die Rosenthaler Mittelschule an die Mittelschulen nach Königstein, Bad Gottleuba oder nach Pirna.

Der Stadtrat von Bad Gottleuba-Berggießhübel fasste im Januar 2004 ebenfalls einen schwerwiegenden Beschluss: Den Umzug der Grundschule Langenhennersdorf nach Rosenthal-Bielatal. Damit konnte nach vielen bangen Momenten der Standort im ländlichen Gebiet erhalten werden. Weitere Grundschule in den Region sind die in Berggießhübel und Liebstadt.

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