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Deutschland & Welt

"Fridays for Future" ruft zum Klimastreik auf

Die Klimabewegung macht erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie wieder mit einem weltweiten Aktionstag für den Klimaschutz mobil.

Am Freitag (25.09.20) finden in Mainz wieder Aktionen des Bündnisses "Fridays for Future" statt.
Am Freitag (25.09.20) finden in Mainz wieder Aktionen des Bündnisses "Fridays for Future" statt. © dpa

Berlin. Für das kommende Wochenende haben die Bewegung Fridays for Future und weitere Organisationen zu bundesweiten Protesten für den Klimaschutz und die Energiewende aufgerufen. Bereits am Freitag sind im Rahmen des nächsten globalen Klimastreiks von Aachen über Berlin bis Zwickau mehr als 400 Demonstrationen geplant, wie Fridays for Future am Mittwoch in Berlin mitteilte. Weltweit seien es gut 2500.

In Berlin gibt es unter anderem eine Mahnwache um 11 Uhr am Brandenburger Tor und zeitgleich zwei Fahrraddemos ab dem Potsdamer Platz und dem Washingtonplatz am Hauptbahnhof, wie Quang Paasch, Sprecher von Fridays for Future, sagte. Die Teilnehmer der beiden Fahrraddemonstrationen sollen anschließend ebenfalls am Brandenburger Tor eintreffen.

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Dort sind mehrere Redebeiträge vorgesehen, auf einer Bühne sollen aber auch Bands wie AnnenMayKantereit auftreten, sagte der Sprecher. Die Zahl der Teilnehmer sei vor dem Hintergrund der Corona-Krise schwer einzuschätzen. Für die Veranstaltung am Brandenburger Tor seien 10.000, für die beiden Fahrraddemos jeweils 4000 Teilnehmer angemeldet worden.

Genau wie die Corona-Krise treffe auch die Klima-Krise vor allem diejenigen, die unter sozialen Ungerechtigkeiten litten, sagte Paasch. "Wir lassen das nicht zu. Wir gehen wieder auf die Straße, um für Klimagerechtigkeit zu protestieren."

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Für das Wochenende sind weitere Protestaktionen geplant, wie Fridays for Future, die Gruppe "Ende Gelände", die Initiative Tagebau-Betroffener "Alle Dörfer bleiben!" und die "Anti-Kohle-Kidz" am Mittwoch ankündigten. So plane "Ende Gelände" im Rheinland für das gesamte Wochenende Aktionen zivilen Ungehorsams. "Alle Dörfer bleiben" und Fridays for Future haben für Samstag zu einer Demonstration am Tagebau Garzweiler aufgerufen. (dpa)

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