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Sachsen

Sachsen soll 4,3 Millionen für Warnsirenen erhalten

Sachsen will künftig "jedes Warnmittel nutzen, das zur Verfügung steht", sagt der Innenminister. Dafür gibt es jetzt Geld vom Bund.

Eine Sirene auf dem Dach der Feuerwehr in Dresden Übigau.
Eine Sirene auf dem Dach der Feuerwehr in Dresden Übigau. © Archiv/Rene Meinig

Dresden. Sachsen soll aus einem Bund-Länder-Programm rund 4,3 Millionen Euro für neue Warnsirenen erhalten. "Wir sollten jedes Warnmittel nutzen, das faktisch zur Verfügung steht, denn jede Warnung kann Menschenleben retten", erklärte Innenminister Roland Wöller (CDU) am Dienstag in Dresden.

Das Förderprogramm hat bundesweit einen Umfang von 88 Millionen Euro. Das Geld kann verwendet werden, um neue Sirenen zu beschaffen und alte technisch zu ertüchtigen. Die Montage neuer Sirenen auf Dächern wird mit 10.000 Euro und auf einem frei stehenden Mast mit 17.000 Euro gefördert. Für die Aufrüstung bestehender Anlagen gibt es 1.000 Euro.

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Nach Angaben des Innenministeriums gibt es in Sachsen derzeit etwa 3.000 Sirenen. Nach dem Jahrhundert-Hochwasser 2002 stellte das Land den Kommunen 1,3 Millionen Euro zur Ertüchtigung zur Verfügung. Zwischen 2004 bis 2006 wurden über 400 neue Sirenen errichtet und etwa 600 neue Steuerungen installiert, hieß es. (dpa)

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