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Politik

Union verliert leicht in Wählergunst

Kurz vor zwei wichtigen Landtagswahlen verliert die Union in der Wählergunst leicht. Jüngst hatte die Masken-Affäre für Aufsehen gesorgt.

Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und CDU-Chef
Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und CDU-Chef © Fabrizio Bensch/Reuters/Pool/dpa

Berlin/Köln. Kurz vor zwei Landtagswahlen hat die Union laut einer Umfrage in der bundesweiten Gunst der Wähler leicht eingebüßt. Im Vergleich zu der Befragung eine Woche zuvor verliert sie einen Punkt und kommt jetzt auf 33 Prozent. Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa für das RTL/ntv-"Trendbarometer" hervor. Die Grünen verlieren ebenfalls einen Punkt und könnten bei einer Bundestagswahl zum jetzigen Zeitpunkt mit 18 Prozent rechnen.

Damit liegen die Grünen zwei Prozentpunkte vor der SPD, die unverändert bei 16 Prozent steht. FDP (8 Prozent) und die AfD (10 Prozent) gewinnen jeweils einen Prozentpunkt hinzu. Die Linke liegt weiter bei 8 Prozent. Die Bundestagswahl ist am 26. September. Bereits am Sonntag finden Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz statt.

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Im Zeitpunkt der jüngsten Umfrage, die vom 2. bis 8. März erhoben wurde, war auch bereits die Masken-Affäre öffentlich ein Thema. Nach Privatgeschäften mit Corona-Masken haben der CDU-Politiker Nikolas Löbel und sein CSU-Kollege Georg Nüßlein ihre Parteien verlassen. Löbel hat sein Bundestagsmandat mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Nüßlein will im Herbst nicht mehr für den Bundestag kandidieren. (dpa)

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