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Mittelsachsens Landrat warnt vor destruktivem Wahlverhalten

Dirk Neubauer nennt die Wahlergebnisse vom Wochenende „katastrophal“. Dabei überrascht ihn, dass sich darüber noch jemand wundert.

Von Gunnar Klehm
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Mittelsachsens Landrat Dirk Neubauer warnt vor den Folgen weiterer Radikalisierung und hadert mit dem Neutralitätsgebot.
Mittelsachsens Landrat Dirk Neubauer warnt vor den Folgen weiterer Radikalisierung und hadert mit dem Neutralitätsgebot. © SZ/Gunnar Klehm

Es wäre ihm lieber gewesen, nicht recht zu behalten. Was die Wählerinnen und Wähler am Sonntag entschieden haben, sei „ein Angriff von innen“ auf die bestehenden demokratischen Strukturen. Deshalb geht der Landrat von Mittelsachsen, Dirk Neubauer, jetzt an die Grenzen dessen, was er als Landrat und damit als Wahlbeamter sagen darf. Für ihn sei es „überdenkenswürdig“, ob das Neutralitätsgebot im Zusammenhang mit Wahlen noch zeitgemäß ist. Er verbringe viel Zeit damit, mit Juristen abzuklären, was er wie formulieren darf. Diese Zeit fehle irgendwann für Lösungen. Dabei sei er jemand, der „Klartext“ reden wolle und es nun tut.

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