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Dramatischer Kriegsflucht folgt Hilfswelle

Eine ukrainische Familie erzählt vom Bombenangriff auf ihre Stadt, über ihre Flucht aus ihrem Heimatland und ihre Strandung durch einen Unfall.

Von Uta Büttner
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Die Ukrainer Ahnesa Sokolowa und Pawlo Schikarenko finden mit ihren sieben Kindern nach ihrer dramatischen Flucht aus ihrer bombardierten Heimatstadt zunächst Zuflucht auf dem Appenhof in Klipphausen.
Die Ukrainer Ahnesa Sokolowa und Pawlo Schikarenko finden mit ihren sieben Kindern nach ihrer dramatischen Flucht aus ihrer bombardierten Heimatstadt zunächst Zuflucht auf dem Appenhof in Klipphausen. © Claudia Hübschmann

Ukraine/Nossen/Klipphausen. Ein Mädchen, 14 Jahre alt, sitzt im Klipphausener Appenhof. Sie schaukelt ein Baby im Kinderwagen. Es ist noch winzig. Drei Monate alt, wie ich später erfahre. Ich denke, dass müssen zwei Kinder der ukrainischen neunköpfigen Großfamilie sein, die auf dem Appenhof vorübergehend untergekommen sind. Ich suche die Appenhof-Besitzerin, Silke Langer. Finde keine Klingel, klopfe an der Tür. Niemand kommt. Etwas verschüchtert kommt das Mädchen angerannt, bedient eine Glocke, lächelt und rennt wieder weg.

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