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Deutschland & Welt

Wien: Polizist von mutigen Helfern gerettet

Zwei junge Männer haben in Wien ihr eigenes Leben riskiert, um einer Seniorin und einem verletzten Polizisten zu helfen. Dafür erhielten sie viel Zuspruch.

In Wien sind gestern bei einer terroristischen Attacke mindestens fünf Personen getötet worden.
In Wien sind gestern bei einer terroristischen Attacke mindestens fünf Personen getötet worden. © Georg Hochmuth/APA/dpa

Wien. Recep Gültekin und Mikail Özen haben am Montagabend - während noch Schüsse fielen - einer älteren Dame und einem angeschossenen Polizisten geholfen, wie auf Videos in sozialen Medien zu sehen ist. Die zwei jungen Männer erhalten für ihren selbstlosen Einsatz während der Terrorattacke in Wien viel Zuspruch und Lob auf Social Media.

„Wir wollten den letzten Kaffee vor den Ausgangssperren trinken und dabei sind wir mitten im Gefecht gelandet“, schilderte Özen die Situation auf Instagram. 

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Die beiden Kampfsportler hörten nach eigenen Aussagen am Schwedenplatz in der Wiener Innenstadt auf einmal Schüsse und sahen blutende Passanten. Ein Anwohner nahm die dramatischen Szenen aus seiner Wohnung in einem oberen Stockwerk auf.

Die beiden Männer halfen zunächst einer älteren Dame, sich in Sicherheit zu bringen. Danach sahen sie einen verwundeten Polizisten. „Wir konnten einfach nicht nur zuschauen. Wir sind hingelaufen und haben ihn zum Krankenwagen befördert“, so Özen.

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Dabei haben die beiden Wiener selbst ihr Leben riskiert, wie auf den Aufnahmen zu sehen war. In Videos auf ihrem Instagram-Account ist zu sehen, wie die Männer verletzt wurden und bluteten. Sie schienen aber auch nach ihrem Einsatz völlig ruhig. Gültekin musste wegen einer nach eigenen Aussagen „kleinen Schusswunde“ am Bein im Krankenhaus behandelt werden.

Die Männer verurteilten die Tat scharf: „Wir türkisch-stämmigen Muslime verabscheuen jegliche Art von Terror, wir stehen zu Österreich, wir stehen für Wien“, erklärte Özen. (dpa)

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