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Politik

Kfz-Steuer soll klimagerechter werden

Der Bundestag hat erstmals eine Reform beraten, die Klimaschutz und sozial gerechte Mobilität vereinen soll. Profitieren davon soll jedenfalls nicht die Staatskasse.

Für Neuwagen, die weniger CO2 ausstoßen, sollen die Halter künftig weniger Steuer zahlen müssen.
Für Neuwagen, die weniger CO2 ausstoßen, sollen die Halter künftig weniger Steuer zahlen müssen. © Julian Stratenschulte/dpa (Symbolbild)

Berlin. Die Kfz-Steuer soll künftig klimagerechter ausgestaltet werden. Der Bundestag beriet am Mittwoch erstmals über eine Reform der Kfz-Steuer. Klimaschutz, bezahlbare und sozial gerechte Mobilität sollten miteinander in Einklang gebracht werden, sagte Sarah Ryglewski, Parlamentarische Staatssekretärin im Finanzministerium. Die CO2-Bilanz im Verkehrsbereich müsse deutlich verbessert werden.

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Unions-Fraktionsvize Andreas Jung erklärte, die Kfz-Steuer werde ökologischer. "Bei Neuwagen gilt der Grundsatz: CO2 runter, Steuern runter." Die Reform ziele auf weniger Emissionen, nicht auf mehr Einnahmen. Profitieren solle der Klimaschutz, nicht die Staatskasse. "Wer sich für ein klimafreundliches Auto entscheidet, wird weniger Kfz-Steuer bezahlen als bisher, Pkws mit hohem Ausstoß werden dagegen teurer."

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