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Politik

Kreml skeptisch in Bezug auf Biden-Gipfel

Russlands Präsident Putin hält sich die Entscheidung über einen Gipfel mit US-Präsident Biden offen. Gleichzeitig wirft der Kreml den USA "feindliche Schritte" vor.

Russlands Präsident Wladimir Putin wurde von US-Präsident Joe Biden ein Treffen vorgeschlagen.
Russlands Präsident Wladimir Putin wurde von US-Präsident Joe Biden ein Treffen vorgeschlagen. © Alexei Druzhinin/Pool Sputnik Kremlin/dpa

Moskau. Der Kreml hält sich die Entscheidung über ein erstes Gipfeltreffen von Russlands Präsident Wladimir Putin mit US-Präsident Joe Biden offen. Kremlsprecher Dmitri Peskow warf den Vereinigten Staaten am Donnerstag im Staatsfernsehen "feindliche Schritte" vor. Deshalb tue man sich mit der Zusage zu einem möglichen Gipfel schwer. Peskow sagte, erst gebe es einen Vorschlag der USA, über gemeinsame Interessen zu sprechen. Dann folgten aber Handlungen, um Russland Einhalt zu gebieten. "Das erschwert die Analyse von russischer Seite, damit der Präsident eine Entscheidung zu dem Gipfel treffen kann."

Biden hatte Putin bereits Mitte April in einem Telefonat ein Treffen vorgeschlagen. Das Treffen könnte im Sommer in einem europäischen Land über die Bühne gehen, hatte es geheißen. Kremlsprecher Peskow hielt den USA nun aber eine Politik von "Zuckerbrot und Peitsche" vor. "Lässt sich Russland das gefallen? Die Antwort ist offensichtlich: Nein." Russland werde sich einer solchen Politik ohne Perspektive entgegenstellen, betonte der Vertraute Putins. "Wir haben nicht die Absicht, diese konfrontativen Erscheinungen zu dulden."

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