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Politik

Merkel will Langfrist-Strategie für Schulen

Die Kanzlerin setzt sich für eine längerfristige Strategie für Schulen und Kitas ein. Zugleich mahnt Merkel in der Lockerungs-Debatte zur Vorsicht.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) setzt sich für eine Langfrist-Strategie für Schulen und Kitas ein.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) setzt sich für eine Langfrist-Strategie für Schulen und Kitas ein. © Hannibal Hanschke/Reuters-Pool/dpa (Symbolbild)

Berlin. Kanzlerin Angela Merkel hat angesichts zurückgehender Corona-Infektionszahlen eine längerfristige Strategie für Schulen und Kitas in Aussicht gestellt. Man wolle bei den Beratungen mit den Ministerpräsidenten an diesem Mittwoch eine solche Strategie auf den Weg bringen, sagte Merkel am Montag nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur von Teilnehmern in Online-Beratungen des CDU-Präsidiums.

Zugleich habe sie betont, in den nächsten beiden Wochen müssten die Infektionszahlen nochmals gedrückt werden. Merkel mahnte im Zusammenhang mit der Debatte über Lockerungen zur Vorsicht.

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Die Kanzlerin sagte nach diesen Informationen weiter, die Infektionswelle sei gebrochen, aber noch kein Bundesland liege unter der Zahl von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche. Zudem gebe es eine sehr langsame Reduzierung des R-Wertes. Besorgt äußerte sich Merkel zu der in Südafrika kursierenden Virus-Variante B.1.351, die auch über Großbritannien nach Deutschland komme. Viele Staaten, auch die Bundesrepublik, haben Einreisen aus Südafrika eingeschränkt.

Spahn: Zahl der belegten Intensivbetten noch immer über kritischer Marke

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Laut Robert Koch-Institut (RKI) lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Montagmorgen bei 76. Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Sonntagabend bei 0,94 (Vortag 0,95). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 94 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) wies nach diesen Angaben bei der Präsidiumsschalte darauf hin, dass die Zahl der belegten Intensivbetten sinke, aber immer noch über einer kritischen Marke liege. (dpa)

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