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AfD beklagt geringe Aufklärungsquote bei illegalen Graffiti

Wenn es nach der AfD geht, soll Sachsens Polizei künftig mehr Sprayer von illegalen Graffiti schnappen. Der Partei ist die Strafverfolgung im Freistaat nicht konsequent genug.

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Die AfD möchte, dass das illegale Sprühen von Graffiti strenger verfolgt wird.
Die AfD möchte, dass das illegale Sprühen von Graffiti strenger verfolgt wird. © René Meinig

Die AfD im Sächsischen Landtag hat die geringe Aufklärungsquote bei illegalen Graffiti beklagt und ein konsequentes Vorgehen gegen Täter angemahnt. In einer Antwort des Innenministeriums auf eine Kleine Anfrage des AfD-Abgeordneten Sebastian Wippel sind für das zweite Halbjahr 2021 exakt 3.716 Strafanzeigen wegen illegaler Graffitis aufgelistet. Die Aufklärungsquote lag bei 12,5 Prozent, 19 Täter wurden rechtskräftig zu Geldstrafen verurteilt.

"Geschmacklose Graffiti-Schmierereien sind eine schwerwiegende Sachbeschädigung. Die geringe Aufklärungsquote und die milden Strafen sind ganz offensichtlich keine Abschreckung für die Straftäter", erklärte Wippel. Besonders betroffen seien die Hauseigentümer, die auf den Kosten für die Graffiti-Entfernung meistens sitzen bleiben.

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"Ich erwarte vom neuen CDU-Innenminister Armin Schuster, dass er die Täter endlich konsequent verfolgt. Der Schutz von Eigentum darf nicht nur auf dem Papier stehen." Jugendliche Sprayer sollten legale Graffiti-Flächen etwa in Jugendclubs bekommen. (dpa)

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