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Politik

Bombendrohung bei AfD-Parteitag

Trotz Corona will die Partei in Sachsen-Anhalt ihre Landesliste aufstellen. Doch wegen einer Drohung muss die Messehalle geräumt werden.

Trotz Pandemie haben sich in Magdeburg mehrere Hundert Parteimitglieder versammelt. Die Hygieneregeln sind entsprechend strreng.
Trotz Pandemie haben sich in Magdeburg mehrere Hundert Parteimitglieder versammelt. Die Hygieneregeln sind entsprechend strreng. © dpa/Ronny Hartmann

Magdeburg. Die AfD Sachsen-Anhalt hat ihren Listenparteitag für die Landtagswahl in Magdeburg am Samstagnachmittag wegen einer Bombendrohung unterbrochen. Die rund 400 AfD-Mitglieder verließen gegen 15.00 Uhr nach einer entsprechenden Aufforderung die Messehalle.

Ein Polizeisprecher bestätigte den Eingang einer Bombendrohung. Es würden jetzt Maßnahmen ergriffen, um die Situation abzusichern, sagte er. So sei unter anderem ein Sprengstoffsuchhund angefordert worden. Wie lange die Suche nach einer möglichen Bombe dauert, blieb zunächst offen.

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Parteitag trotz Corona

Die AfD Sachsen-Anhalt will am Samstag und Sonntag trotz strenger Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie ihre Listen mit Bewerbern für die Landtags- und Bundestagswahl aufstellen. Die Corona-Regeln des Landes erlauben solche Wahlveranstaltungen.

Es gelten strenge Auflagen, etwa eine Maskenpflicht am Platz. Vor der Unterbrechung wurde der Fraktionschef im Magdeburger Landtag, Oliver Kirchner, zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl am 6. Juni 2021 gewählt. (dpa)

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