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Sachsen

Junge Union im Freistaat fordert Laschets Rücktritt

Der Parteinachwuchs ist auch gegen eine Regierungsbeteiligung. Nötig sei die Neuaufstellung in der Opposition.

Der Parteinachwuchs in Sachsen drängt auf den Rückzug von CDU-Chef Armin Laschet
Der Parteinachwuchs in Sachsen drängt auf den Rückzug von CDU-Chef Armin Laschet © Michael Kappeler/dpa

Nach dem schlechten Abschneider der Union bei der Bundestagswahl fordert der Parteinachwuchs in Sachsen personelle Konsekuenzen. Der Vorsitzender der Jungen Union Sachsen und Niederschlesien, Marcus Mündlein, mahnte am Montag "einen echten Neuanfang" an: "Dieser kann nur erfolgreich sein, wenn unser Bundesvorsitzender und Kanzlerkandidat Armin Laschet die Konsequenuen aus diesem Vertrauensverlust zieht und zurücktritt."

Mündlein wandte sich zudem gegen eine Koalitionsbeteiligung von CDU und CSU. "Darüber hinaus haben uns die Wählerinnen und Wähler das klare Signal gesendet, dass sie eine Regierung ohne die Union wollen", betonte er mit Blick auf den Wahlabend und fügte hinzu: "Als Demokraten haben wir dies zu akzeptieren und sollten die Zeit in der Opposition zur inhaltlichen Neuaufstellung nutzen."

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Auch die Vizefraktionschefin der CDU im rheinland-pfälzischen Landtag, Ellen Demuth, forderte Laschet zum Rücktritt auf. Auf Twitter wandte sie sich an den CDU-Chef: "Wenden Sie weiteren Schaden von der CDU ab und treten Sie zurück."

Die Gremien der sächsischen CDU kommen am Montagabend in Dresden zusammen. Im Anschluss an die nicht öffentlichen Gespräche wollen sich Vertreter der Christdemokraten vor der Presse äußern.

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