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Olaf Scholz ist von eigener Kanzler-Kandidatur überzeugt

Kanzler Scholz macht klar , dass er selbst erneut antreten will und die Unterstützung seiner Partei für ihn nicht infrage steht. Er äußert sich auch zur Frage nach Neuwahlen.

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Olaf Scholz ist von seiner Kanzler-Kandidatur überzeugt.
Olaf Scholz ist von seiner Kanzler-Kandidatur überzeugt. © dpa

Bari. Olaf Scholz (SPD) ist fest davon überzeugt, bei der Bundestagswahl im kommenden Jahr wieder Kanzlerkandidat seiner Partei zu sein. In einem ARD-Interview sagte er am Samstag auf die Frage, ob er vor dem Hintergrund von Kritik sicher sei, der nächste Kanzlerkandidat der SPD zu sein, knapp mit "Ja". Er bekräftigte zugleich, warum er nach dem schlechten Ergebnis der Ampelparteien bei der Europawahl keine Vertrauensfrage stellen wolle.

  • Mehr als 23.000 Menschen aus Sachsen haben an der Umfrage von Sächsischer Zeitung und Leipziger Volkszeitung teilgenommen. Entwickelt und ausgewertet wurde der Sachsen-Kompass unter wissenschaftlicher Begleitung und in Kooperation mit der Agentur "Die Mehrwertmacher". Dabei wurde darauf geachtet, dass die Ergebnisse belastbar sind. Wo es aus kleinen Orten/Stadtteilen nicht ausreichend Antworten für belastbare Aussagen auf Gemeinde-/Stadtteilebene gab, wurden Nachbargemeinden teils gemeinsam ausgewertet. Alle Ergebnisse finden Sie ab 20. Juli auf saechsische.de/sachsenkompass

"Es ist so, dass die Regierung eine Mehrheit im Parlament hat. Wir haben gerade Gesetze beschlossen in dieser Woche im Deutschen Bundestag und wir haben einen Auftrag zu erfüllen und unsere Arbeit zu machen. Das tun wir", sagte Scholz, der vor der Abreise vom G7-Gipfel im italienischen Bari befragt wurde.

Dass der französische Präsident Emmanuel Macron einen anderen Weg geht und kurzfristig Parlamentswahlen anberaumt hat, wollte Scholz "nicht von außen bewerten". Frankreich habe ein ganz anderes politisches System als Deutschland. Scholz sagte: "Es gibt einen direkt gewählten Präsidenten. Es gibt kein Verhältniswahlrecht, sondern Wahlkreise, in denen ausschließlich die Abgeordneten gewählt werden." (dpa)