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Wie Sahra Wagenknecht im Osten ankommt

Sie will Verhandlungen mit Putin, wettert gegen Grüne, lästert über das Gendern. Der Linken gibt Sahra Wagenknecht keine Chance mehr. Wird sie nun eine eigene Partei gründen? Beobachtungen bei Auftritten im Osten.

Von Thilo Alexe
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Sahra Wagenknecht liebäugelt mit der Gründung einer Partei. Entschieden hat sie sich noch nicht.
Sahra Wagenknecht liebäugelt mit der Gründung einer Partei. Entschieden hat sie sich noch nicht. © Archiv/Britta Pedersen/dpa

Der Saal steht hinter ihr. Sollte Sahra Wagenknecht tatsächlich demnächst eine Partei gründen, hätte sie im sächsischen Großröhrsdorf mindestens 537 Stimmen sicher. So viele Menschen fasst der Rödersaal, jeder Platz ist besetzt. Und alle Gäste an diesem Abend würden sie wohl wählen – so wirkt es zumindest angesichts des immer wieder aufbrandenden Applauses, der zustimmenden Wortmeldungen und der Lacher, wenn Wagenknecht über die Grünen und über das Gendern spöttelt.

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