merken
Deutschland & Welt

Raumstation ISS soll länger im All bleiben

Trotz zunehmend auftretender Lecks soll das milliardenschwere Projekt erst in gut sieben Jahren seine Arbeit in 400 Kilometer Höhe über der Erde einstellen.

Die Internationale Raumstation (ISS) soll bis 2028 betrieben werden.
Die Internationale Raumstation (ISS) soll bis 2028 betrieben werden. © Nasa/dpa

Moskau. Die Arbeit auf der in die Jahre gekommenen Raumstation ISS soll russischen Angaben zufolge noch bis 2028 weitergehen. Die Entscheidung über eine entsprechende Verlängerung des milliardenschweren Projekts sei "auf höchsten Ebenen" getroffen worden, sagte der stellvertretende Vorsitzende des russischen Raumfahrtunternehmens RKK Energija, Juri Gidsenko, am Donnerstag im Staatsfernsehen. Bislang standen die ISS-Pläne von Russen und Amerikanern bis 2024. Die Raumstation befindet sich seit mehr als 20 Jahren rund 400 Kilometer über der Erde im All.

Weiterführende Artikel

Raumstation ISS droht früheres Ende

Raumstation ISS droht früheres Ende

Wegen zunehmender technischer Störungen könnte die Internationale Raumstation schon viel eher als gedacht aus dem Verkehr gezogen werden.

Eine Verlängerung der Mission wurde seit langem diskutiert. Dabei ging es auch um die Frage, ob der technische Zustand der Station eine Verlängerung überhaupt zulässt. Seit Monaten kämpft der Außenposten der Menschheit mit ausweichender Luft und Druckabfall. Aktuell ist die Besatzung damit beschäftigt, ein rund 4,5 Zentimeter langes Leck zu stopfen. Die Arbeiten an einer weiteren offenbar undichten Stelle sollen in der kommenden Woche beginnen. Die Risse führten aber "in keinster Weise" zu einer Verkürzung der bis 2028 vorgesehenen Arbeit auf der ISS, sagte Gidsenko.

Gesundheit und Wellness
Gesundheit und Wellness auf sächsische.de
Gesundheit und Wellness auf sächsische.de

Immer gerne informiert? Nützliche Informationen und Wissenswertes rund um das Thema Gesundheit und Wellness haben wir in unserer Themenwelt zusammengefasst.

Auf der ISS halten sich derzeit sieben Raumfahrer auf - zwei Russen, vier Amerikaner und ein Japaner. (dpa)

Mehr zum Thema Deutschland & Welt