merken
Politik

Umfrage: Menschen im Osten sehen Politiker skeptischer

Die Menschen im Osten Deutschlands haben weniger Zutrauen in Politiker als die Bürger im Westen des Landes. Auch bei anderen Themen gibt Unterschiede.

Die Menschen im Osten Deutschlands haben einer Umfrage zufolge weniger Zutrauen in Politiker als die Bürger im Westen des Landes.
Die Menschen im Osten Deutschlands haben einer Umfrage zufolge weniger Zutrauen in Politiker als die Bürger im Westen des Landes. © dpa

Berlin. Die Menschen im Osten Deutschlands haben einer Umfrage zufolge deutlich weniger Zutrauen in Politiker als Bürger im Westen. Nach der Studie "Ängste der Deutschen" befürchtet in den östlichen Bundesländern jeder zweite, dass Politiker von ihren Aufgaben überfordert sind. In den westlichen Bundesländern sagten dies 39 Prozent. Bundesweit ergibt sich daraus ein Schnitt von 41 Prozent. Die Ergebnisse der Umfrage mit 2.400 Teilnehmern wurden am Donnerstag von der R+V-Versicherung veröffentlicht.

Auch bei Zuwanderungsthemen ergaben sich den Angaben zufolge Unterschiede zwischen Ost und West. Bundesweit nannten 45 Prozent der Befragten die Furcht, dass die Zahl von Geflüchteten die Deutschen und ihre Behörden überfordert. Im Westen sagten dies 42 Prozent der Teilnehmer, im Osten hingegen 58 Prozent. Angst vor Konflikten durch weitere Zuwanderung nannten im Osten 52 Prozent, im Westen 40 Prozent, bundesweit waren es 42 Prozent.

Jubel
Zwei echt starke Jubiläen
Zwei echt starke Jubiläen

Die gedruckte Sächsische Zeitung wird 75 Jahre alt. Digital gibt es uns seit 25 Jahren. Beide Jubiläen wollen wir feiern - und Sie können dabei gewinnen.

Weiterführende Artikel

Deutsche fürchten knappe Kassen nach Corona

Deutsche fürchten knappe Kassen nach Corona

Einer neuen Umfrage zufolge sorgen sich viele Menschen vor den Konsequenzen der Staatsverschuldung durch die Pandemie.

In der jährlichen Umfrage werden Teilnehmer gebeten, vorgegebene Themen auf einer Skala von eins (gar keine Angst) bis sieben (sehr große Angst) zu bewerten. Der Versicherungskonzern veröffentlicht die jährliche Umfrage bereits zum 30. Mal. Befragt wurden den Angaben zufolge vom 25. Mai bis 4. Juli rund 2.400 repräsentativ ausgewählte männliche und weibliche Menschen ab 14 Jahren. (dpa)

Mehr zum Thema Politik