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Team Zastrow setzt bei Landtagswahl auf Direktkandidaten

Holger Zastrow und seine Partei wollen es wissen: Eine Woche nach dem Achtungserfolg bei der Dresdner Stadtratswahl hat man sich nun zum Vorgehen bei der Landtagswahl in Sachsen im September geäußert.

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Team Zastrow tritt mit mehreren Direktkandidaten zur Landtagswahl am 1. September an.
Team Zastrow tritt mit mehreren Direktkandidaten zur Landtagswahl am 1. September an. ©   dpa/Robert Michael

Dresden. Team Zastrow - die Partei des früheren sächsischen FDP-Chefs Holger Zastrow - tritt nach dem überraschenden Erfolg bei der Dresdner Stadtratswahl vor einer Woche mit mehreren Direktkandidaten zur Landtagswahl am 1. September an.

Für die Beteiligung mit einer eigenen Liste brauche es "andere Strukturen und finanzielle Mittel", sagte Zastrow zur entsprechenden Entscheidung eines Landesparteitages am Sonntag. "Wir sind keine Aktionisten, sondern wollen, dass es Hand und Fuß hat." Zastrow traut sich zu, eines der Direktmandate zu gewinnen.

Nach der Kommunalwahl hatte er gesagt, aus dem Dresdner Projekt solle "eine waschechte Partei" werden. "Wir rollen das Projekt aus, aber Schritt für Schritt; das muss wachsen, wir wollen da nichts übers Knie brechen", erklärte er. Bei der Stadtratswahl hatte Team Zastrow aus dem Stand 8,1 Prozent erreicht.

Zastrow gilt als Urgestein der sächsischen Liberalen. 1999 übernahm er den Vorsitz in der FDP und führte die Partei danach 20 Jahre lang. Von 2004 bis 2014 war zugleich ihr Fraktionschef im Landtag, zwischen 2011 und 2013 Vize-Bundeschef der Freien Demokraten. Anfang 2024 dann hatte er seiner Partei den Rücken gekehrt - und in den vergangenen Wochen eine eigene Partei gegründet. (dpa)