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Dresden

Gleich viele Verstöße bei Autos und Rädern

Auf dem Albertplatz und dem Sachsenplatz kontrollierte die Polizei Auto- und Radfahrer. Bei beiden Gruppen stellte sie schwarze Schafe fest.

©  Archiv/dpa

Noch bis zum 7. Juli kontrolliert die Polizei verstärkt Auto- und Radfahrer. Diese Kontrollen sind Teil der Aktion "Respekt durch Rücksicht", bei der die Beamten die Dresdner aufgerufen haben, besonders gefährliche Kreuzungen und Straßenabschnitte auf einem Internet-Stadtplan zu markieren. Die zwei bisher größten Kontrollstellen haben die Beamten am Dienstag auf dem Sachsenplatz und dem Albertplatz eingerichtet.

87 Autofahrer und 79 Radfahrer kontrollierte die Polizei auf diesen zwei Plätzen. Dabei stellten die Beamten 116 Verkehrsverstöße fest. Je zur Hälfte wurden sie von den Radfahrern und von Autofahrern begangen. Besonders häufig waren Rotlichtverstöße, 68 Verkehrsteilnehmer missachteten dieses Ampelsignal. Außerdem stoppten die Beamten neun Auto- und acht Radfahrer, die ihre Handys nutzten. Weitere elf Radfahrer waren entgegen der zulässigen Fahrtrichtung unterwegs.

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Gerald Baier, der Chef der Verkehrspolizei, kennt den Grund für die steigende Zahl der Verstöße, die die Beamten registrieren. "Je mehr wir kontrollieren, desto mehr Verstöße stellen wir fest", sagt der 42-Jährige. Es bleibe noch viel zu tun für die Beamten, schlussfolgert Baier.

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