merken

Görlitz

Polizei beschlagnahmt illegalen Arbeitslohn

Insgesamt 3.950 Euro behielten die Beamten ein. Sie erwischten die Schwarzarbeiter an der A4 bei Görlitz und Niederseifersdorf.

Symbolbild
Symbolbild © Carsten Rehder/dpa

Beamte der Bundespolizei Ludwigsdorf haben am Montag und Dienstag zwei ukrainische Schwarzarbeiter erwischt. Die Beamten leiteten die jeweiligen Ermittlungsverfahren ein und behielten insgesamt 3.950 Euro an illegalem Lohn und Sicherheitsleistungen ein.

Kurz vor der Ausreise auf der A 4 bei Görlitz kontrollierten Bundespolizisten am Montagabend einen 29-Jährigen. Laut Bundespolizei stellte sich heraus, dass der Mann in Freiburg im Breisgau der Schwarzarbeit nachgegangen war. 2.400 Euro illegaler Arbeitslohn wurden beschlagnahmt. Der Ukrainer musste außerdem 400 Euro als Sicherheitsleistung für das eingeleitete Strafverfahren hinterlegen.

Anzeige
Behinderte fördern und begleiten

Die Volkshochschule Dreiländereck bietet eine berufsbegleitende heilpädagogische Zusatzqualifikation an.

Einen 34-Jährigen erwischte es am Dienstagvormittag an der Anschlussstelle Niederseifersdorf. Während einer Überprüfung stellten die Fahnder zunächst fest, dass der Mann sich bereits 47 Tage zu lange in Deutschland aufhielt. Während der weiteren Ermittlungen kam ans Licht, dass der Ukrainer obendrein der Schwarzarbeit im Logistikbereich nachgegangen war. Auch diesem Fall wurde der Lohn in Höhe von 800 Euro beschlagnahmt und eine Sicherheitsleistung von 350 Euro einbehalten.

In beiden Fällen trifft die zuständige Ausländerbehörde eine Entscheidung über mögliche Ausweisungen und damit verbundener Einreisesperren. (SZ)

Mehr lokale Artikel:

www.sächsische.de/goerlitz

www.sächsische.de/niesky