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Polizei beschlagnahmt Sprühgerät und Schlagring

Drei Verstöße gegen das Waffengesetz haben die Beamten innerhalb von zwei Tagen am Görlitzer Bahnhof bemerkt.

Symbolbild ©  dpa

Die Bundespolizei hat am Mittwochnachmittag im Bahnhof Görlitz erneut eine Person mit einem verbotenen Schlagring erwischt. Im Unterschied zu dem am Vortag beschlagnahmten Ring war in diesem Fall zusätzlich eine ausklappbare Klinge angebracht. Dessen Eigentümer, ein 22-jähriger luxemburgischer Staatsangehöriger, kassierte laut Bundespolizei eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz und reiste ohne den Schlagring weiter.

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Schon am Mittwochvormittag war Anzeige wegen eines waffenrechtlichen Verstoßes erstattet worden. In diesem Fall richtete sich die Anzeige gegen einen 23-jährigen Polen. Dieser transportierte in seiner Reisetasche ein Reizstoffsprühgerät, dem das Prüfzeichen fehlte. Der Mann war zuvor mit einem Auto über die Autobahn von Polen nach Deutschland gefahren, bis er an der Anschlussstelle Görlitz angehalten wurde, so die Bundespolizei. Auch er reiste weiter, selbstverständlich ebenfalls ohne das Sprühgerät. Vor der Weiterreise musste der Beschuldigte allerdings 100 Euro als Sicherheit hinterlegen. (SZ)

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