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Polizei ermittelt wegen Körperverletzung

30 Personen waren von der Evakuierung betroffen. Am Abend konnten die letzten in ihre Wohnungen zurück.

© dpa

Von Jens Hoyer

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Döbeln. Nach dem Anschlag mit Buttersäure auf das Wohnhaus Givorser Straße 11 am Mittwoch ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Drei Hausbewohner, eine 52 Jahre alte Frau und zwei Mädchen, 11 und 9 Jahre alt, mussten mit Atemwegsbeschwerden ins Krankenhaus gebracht werden. Fast 30 Personen waren von der Evakuierung betroffen, informierte die Polizei. Nach Reinigung des Treppenhauses und der Briefkastenanlage durch eine Spezialfirma wurde das Haus am Mittwoch gegen 19 Uhr wieder freigegeben und die Bewohner konnten in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Mieter der beiden angrenzenden Häuser durften schon eher in ihre Wohnungen zurück.

Die Buttersäure war möglicherweise schon in der Nacht durch eine unbekannte Person verschüttet worden – wahrscheinlich in einen der Briefkästen. Wegen des beißenden penetranten Gestanks war gegen Mittag ein Großeinsatz von Feuerwehr, Polizei und Roten Kreuz angelaufen. Zu Beginn war noch nicht ganz klar, um welche Substanz es sich handelt. Die Bewohner des Hauses Nummer 11 wurden mit Rettungshauben ins Freie gebracht. Weil der Geruch auch in den beiden angrenzenden Häusern wahrnehmbar war, wurden diese ebenfalls evakuiert. Wegen der winterlichen Temperaturen hatte das Rote Kreuz einen Bus für den Aufenthalt der Hausbewohner angefordert.