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Polizei fasst Kriminellen im Linienbus

Ein mehrfach verurteilter Ausländer war trotz Verbots wieder nach Deutschland eingereist. Er kam nicht weit.

© Symbolfoto: Marko Förster

Der Georgier war wegen mehrerer Delikte in Deutschland  verurteilt und durfte nicht mehr einreisen. Trotzdem versuchte er es. Auf der A 17 war seine Reise am Mittwoch jäh zu Ende. 

Beamte der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel hatten auf der A 17 die Insassen eines grenzüberschreitenden Linienbusses kontrolliert. Unter den Passagieren war ein georgischer Staatsangehöriger. Der 36-Jährige händigte den Beamten sein Reisedokument aus. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass gegen ihn bereits ein Haftbefehl in Deutschland vorlag. Das Landgericht Dortmund hatte den Georgier wegen schweren Raubes und ferner wegen schweren räuberischen Diebstahls sowie weiterhin wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren und vier Monaten verurteilt. Die Ausländerbehörde hatte daraufhin eine Wiedereinreisesperre gegen den Mann erlassen.

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Die Bundespolizei leitete nun gegen den 36-Jährigen ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz ein. Nach der polizeilichen Sachbearbeitung erfolgte seine Einlieferung in eine Haftanstalt in Sachsen, wo er die gegen ihn verhängte Strafe für die nächsten 763 Tage verbüßen wird.

Danach wird seine Abschiebung nach Georgien erfolgen, teilt die Bundespolizeiinspektion Berggießhübel mit. (SZ)

Weitere Polizeimeldungen im Anhang.

Einbrecher nehmen Werkzeug und Geräte aus Firma mit

In ein Unternehmen in der Dresdner Südvorstadt sind Diebe zwischen Dienstagnachmittag und Mittwochmorgen eingebrochen, und zwar in eine Lagerhalle an der Zwickauer Straße. Wie die Polizei schildert, verschafften sich die Täter auf noch unbekannte Weise Zutritt auf das umzäunte Firmengelände und schlugen eine Fensterscheibe der Halle ein. Sie stahlen Werkzeug und Arbeitsgeräte im Wert von über 3 000 Euro. Der Sachschaden an der Halle beläuft sich auf geschätzt 50 Euro. (SZ)

Autofahrerin bei Zusammenstoß verletzt

Auf der Hühndorfer Höhe in Wilsdruff ist am Mittwochmorgen eine Seatfahrerin (32) bei einem Verkehrsunfall leicht verletzt worden. Wie die Polizei mitteilt, war die 32-Jährige mit ihrem Seat Ibiza in Richtung Hühndorf unterwegs. Als ein ihr entgegenkommender VW Tiguan nach links in ein Grundstück abbiegen wollte, kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Bei dem Unfall entstand Sachschaden von rund 13 000 Euro. (SZ)

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