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Sachsen

Polizeikontrollen an der Grenze

Hunderte Beamte sind im Osten Sachsens unterwegs. Auch ein Spürhund ist im Einsatz.

Mit den Kontrollen soll die grenzüberschreitende Kriminalität an der deutsch-polnischen Grenze bekämpft werden.
Mit den Kontrollen soll die grenzüberschreitende Kriminalität an der deutsch-polnischen Grenze bekämpft werden. © dpa/Sebastian Kahnert

Görlitz. Zur Bekämpfung von Kriminalität ist die Polizei in Sachsen seit dem Morgen an mehreren Orten in Grenznähe im Einsatz. Rund 240 Bereitschaftspolizisten sowie 80 Beamte der Görlitzer Polizeidirektion beteiligen sich an den "umfangreichen Fahndungen und Kontrollen", sagte Polizeisprecher Marc Klinger am Donnerstag. 

Bis zum frühen Nachmittag soll der Einsatz mit mobilen und stationären Kontrollen laufen - unter anderem an einem Rastplatz an der Autobahn 4 Richtung Görlitz sowie in Oderwitz in der Nähe von Zittau. "Stichprobenartig werden die Fahrzeuge herausgezogen und kontrolliert", so Klinger. Mit dabei ist auch ein Rauschgiftspürhund.

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Auch am A4-Parkplatz "Löbauer Wasser" kontrollieren die Beamten Fahrzeuge:
Auch am A4-Parkplatz "Löbauer Wasser" kontrollieren die Beamten Fahrzeuge: © dpa/ Sebastian Kahnert

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Den Einsatz koordiniert die Soko "Argus", die Ende 2019 zur Bekämpfung der Grenzkriminalität ins Leben gerufen wurde. Der Fahndungsgruppe gehören rund 60 Beamte der Polizeidirektion Görlitz an. Sie befassen sich vor allem mit Eigentumsdelikten. Deren Anteil an allen Fällen lag Ende Juni bei fast 52 Prozent. Der verursachte Gesamtschaden lag allein in diesem Bereich bei rund 1,4 Millionen Euro. (dpa)

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