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Görlitz

Polizei nimmt mehrere Personen fest

Am Wochenende haben die Beamten auf der A4 und in Görlitz die Grenze kontrolliert. Dabei erwischten sie Schwarzarbeiter und illegale Einwanderer.

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Symbolbild © dpa

Am vergangenen Wochenende haben Bundespolizisten bei Kontrollen auf der A4 und in Görlitz bei Grenzkontrollen insgesamt sieben Personen festgenommen, die illegal eingereist waren.

Darunter war ein Ukrainer, der sich laut Bundespolizei Ludwigsdorf 28 Tage zu lange in Deutschland aufhielt. Zudem wurde dem 35-Jährigen nachgewiesen, dass er unerlaubt auf einer Baustelle in Hamburg gearbeitet hatte. Für das eingeleitete Strafverfahren wurde eine Sicherheitsleistung von 400 Euro einbehalten.

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Gleich 60 Tage zu lange hielt sich ein Ukrainer in der EU auf, den die Polizisten am Sonnabend an der Stadtbrücke Görlitz kontrollierten. Der 20-Jährige war bereits Anfang Juni nach Polen eingereist und wollte nun weiter nach Essen.

Daraus wurde nun nichts; er wurde nach Polen abgeschoben. Ukrainer mit biometrischen Pässen benötigen zwar laut Bundespolizei keine Visa, um legal in die EU einzureisen, allerdings dürfen sie sich dann nur bis zu 90 Tage aufhalten.

Die angeblich in Ravensburg lebende Tochter, deren Telefonnummer oder Adresse sie allerdings nicht nennen konnte, war das angebliche Ziel einer 52-jährigen Georgierin. Die Beamten erwischten sie als Passagierin eines Reisebusses an der Anschlussstelle Kodersdorf. Eine Weiterreise nach Deutschland kam wegen der laut Polizei unglaubwürdigen Angaben für die Georgierin nicht in Betracht. Die mitgeführten fünf Euro stellten für die geplante Deutschlandreise keine ausreichende finanzielle Basis dar. Der Georgierin wurde das Reiserecht durch die Bundespolizei aberkannt.

Ein 29-jähriger Ukrainer und ein 44-jähriger Landsmann verfingen sich am Sonntagmorgen im "Fahndungsnetz" der Bundespolizei. Die Fahnder führten schließlich den Nachweis, dass der 29-Jährige auf einer Baustelle in Kassel und der 44-Jährige als Fliesenleger in Frankfurt am Main einer unerlaubten Erwerbstätigkeit nachgegangen waren. Für die eingeleiteten Strafverfahren wurden Sicherheitsleistungen in Höhe von insgesamt 600 Euro einbehalten.

Sieben Strafverfahren eingeleitet

Beim Überprüfen der Insassen eines polnischen Kleintransporters an der A 4 Anschlussstelle Nieder Seifersdorf nahmen die Ordnungshüter am Sonntagmittag eine Ukrainerin in Gewahrsam. Die 50-Jährige versuchte trotz einer bestehenden Wiedereinreisesperre nach Deutschland einzureisen. Auch in diesem Fall wurde für das eingeleitete Strafverfahren eine Sicherheitsleistung in Höhe von 600 Euro in Verwahrung genommen.

Auf dem Weg nach Hause legte ein "Nichtbürger" aus Lettland einen ungewollten Zwischenstopp bei der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf ein. Die Polizisten waren dem 62-Jährigen bei einer Kontrolle auf dem Autobahnrastplatz "An der Neiße" auf die Schliche gekommen. Wie sich herausstellte, hatte er über längere Zeit bei einer Spedition in Pforzheim als Lkw-Fahrer alle Hände voll zu tun - allerdings ohne Arbeitsgenehmigung. Gegen alle sieben Frauen und Männer wurden Strafverfahren eingeleitet.

Der 20-jährige Ukrainer und die 50-jährige Ukrainerin sowie die Georgierin wurden bereits am Wochenende nach Polen abgeschoben, einhergehend mit einer zweijährigen Einreisesperre für die Deutschland.

Bei drei Ukrainern und dem "Nichtbürger" aus Lettland entscheidet am Montag die zuständige Ausländerbehörde Görlitz über die Aufenthaltsbeendigung. (SZ)

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