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Dippoldiswalde

Polizei nimmt Schleuser aus Syrien fest

Der Mann brachte in einem Toyota fünf Syrer und Iraker über die Grenze. Sie beantragten in Deutschland Asyl.

Symbolfoto.
Symbolfoto. © Sven Ellger

Die Polizei ermittelt gegen einen 47-jährigen Syrer, dem vorgeworfen wird, am 30. Dezember fünf Syrer und Iraker im Alter zwischen 22 und 31 Jahren nach Deutschland eingeschleust zu haben. Er wurde bei einer Kontrolle an der A17 nahe der tschechischen Grenzen festgenommen und sitzt nun in Dresden in Untersuchungshaft. 

Wie die Bundespolizei am Donnerstag mitteilte, war der Syrer mit einem Toyota aus dem Swalm-Eder-Kreis (Hessen) unterwegs. Bundespolizisten stoppten das Fahrzeug und kontrollierten es auf dem Parkplatz "Am Heidenholz". Da die fünf Passagiere keinerlei Reisedokumente vorzeigen konnten, wurden sie wegen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz angezeigt. Nachdem die Männer Asyl in Deutschland beantragten, schickte sie die Polizei zu einer Erstaufnahmeeinrichtung nach Dresden. 

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Bei dem Fahrer fanden die Polizisten 2.500 Euro Schleuserlohn. Im Rahmen der Amtshilfe durchsuchte die Polizei in Nordhessen die Wohnung des 47-Jährigen, wo weitere 3.000 Euro, mehrere Speichermedien und Unterlagen beschlagnahmt wurden. Der Toyota wurde ebenfalls als Beweismittel beschlagnahmt. 

Wie die Polizei ferner mitteilte, richten sich die weiteren Ermittlungen auch gegen die Organisatoren der Schleusung. (SZ)

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