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Polizei registriert 18 rechte Straftaten

Ostritz. Die Polizei hat nach dem Wochenende in Ostritz eine positive Bilanz ihrer Arbeit gezogen. Es sei insgesamt ein ruhiger Einsatz gewesen. Beim rechtsextremen „Schild und Schwert“-Festival auf dem...

Ostritz. Die Polizei hat nach dem Wochenende in Ostritz eine positive Bilanz ihrer Arbeit gezogen. Es sei insgesamt ein ruhiger Einsatz gewesen. Beim rechtsextremen „Schild und Schwert“-Festival auf dem Gelände des Hotels Neißeblick hatten die Einsatzkräfte insgesamt 18 Straftaten festgestellt, darunter sechs Verstöße gegen das Versammlungsgesetz, drei Verstöße gegen das Waffen- und einen gegen das Sprengstoffgesetz, außerdem eine Körperverletzung und eine Sachbeschädigung. Zudem leiteten die Beamten sechs Verfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ein. „Die sichergestellten Messer, Sturmhauben oder Tierabwehrsprays zeigen, wie notwendig die Kontrollen der Polizei waren“, sagte der Leitende Kriminaldirektor Klaus Hecht, der den Einsatz in Ostritz leitete.

Über den gesamten Einsatzzeitraum kontrollierten Kriminalisten auch mehrfach die Auslagen an den Verkaufsständen im Gelände des Hotels „Neisseblick“. Dabei stellten sie auch mehrfach T-Shirts und CDs mit verbotenen Symbolen sicher.

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An dem von der NPD organisierten Festival hatten deutlich weniger Personen teilgenommen, als noch an der gleichgearteten Veranstaltung im April. Die Polizeibeamten hatten diesmal auch dafür gesorgt, dass Journalisten Zutritt zum Versammlungsgelände bekamen. (SZ/ju)