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Radeberg

Polizei schnappt zwei Verkehrssünder

Zwischen Seifersdorf und Radeberg hat ein 54-Jähriger einen folgenschweren Unfall verursacht. Der andere Beteiligte hätte aber gar nicht fahren dürfen.

© Symbolfoto: dpa

Ein missglücktes Wendemanöver auf der S177 hat am späten Donnerstagabend für einen Unfall gesorgt. Ein 54-jähriger Mann wollte mit seinem Opel wenden. Dazu fuhr er rückwärts in einen Feldweg, verfehlte diesen aber um fünf Meter und hing schließlich mit dem Auto im Graben fest. Die Front des Opels ragte nun bis zur Hälfte auf die Fahrbahn, teilte die Polizei am Freitag mit.

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Dieses Hindernis wurde wenig später einem ebenfalls aus Richtung Seifersdorf kommenden 51-jährigen weiteren Opelfahrer zum Verhängnis, der den unbeleuchteten Festgefahrenen nicht gesehen hat und daher gegen den Wagen fuhr. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand, den Schaden beziffert die Polizei mit etwa 15.000 Euro.

Andere Kraftfahrer hielten an, um zu helfen. Sie alarmierten auch die Polizei. Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten dann fest, dass das missglückte Wendemanöver möglicherweise eine Folge des Alkoholkonsums des Fahrers ist. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest bei dem Mann ergab einen Wert von 2,04 Promille. Neben seinem Auto hat der Mann nun auch seinen Führerschein verloren.

Einen solchen hat auch der zweite unfallbeteiligte Opelfahrer nicht. Nach Polizeiangaben ist der 51-Jährige schon seit 2013 nicht mehr im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Gegen beide Männer wird nun ermittelt. (SZ/mja)