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Polizei sucht mit Hubschrauber nach Flüchtlingen

Eine Gruppe Kurden flüchtete nach ihrer Ankunft in Deutschland in einen Wald bei Heidenau. Die Polizei fand sie und nahm den Schleuser fest.

© Marko Förster

Heidenau. Am vergangenen Sonntag kreiste ein Hubschrauber über einem Waldstück bei Heidenau. Anlass war der Hinweis eines Bürgers, wonach gegen 12 Uhr mittags eine größere Gruppe von Personen dort abgesetzt wurde. Die Bundespolizei konnte vor Ort einen 69-Jährigen feststellen, der offenbar als Schleuser für die Gruppe fungiert hatte. Während der Kontrolle flüchteten die Personen in das Waldstück.

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Die Bundespolizei forderte Verstärkung an, unter anderem auch einen Hubschrauber. Bei der Suchaktion konnten sieben Personen festgestellt werden. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich bei den vier männlichen und drei weiblichen Personen im Alter zwischen 12 und 48 Jahren um irakische Staatsangehörige mit kurdischer Volkszugehörigkeit.

Alle sieben Personen erstellten ein Schutzersuchen, weshalb sie nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an die zuständige Erstaufnahmeeinrichtung der Ausländerbehörde bzw. an die zuständige Jugendeinrichtung weitergeleitet wurden. Gegen den 69-jährigen bulgarischen Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern eingeleitet. (szo)