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Polizei sucht Unfallzeugen

Erheblicher Schaden entstand am Montag bei zwei Unfällen mit Fahrerflucht im Landkreis Bautzen. Die Bevölkerung ist um Hinweise zu den Verursachern gebeten. Das und mehr im aktuellen Polizeibericht.

© dpa

Radeberg / Bautzen. Zeugen sucht die Polizei zu zwei Unfällen, bei denen beträchtlicher Schaden entstand und beteiligte Fahrer flüchteten. So verursachte am Montagnachmittag gegen 15.50 Uhr ein weißer Audi einen Zusammenstoß auf der S 158 zwischen Großröhrsdorf und Radeberg. Er überholte in Höhe der Windkraftanlage einen Lkw. Eine im Gegenverkehr befindliche 36 Jahre alte Skoda-Fahrerin musste eine Gefahrenbremsung einleiten, um einen frontalen Zusammenstoß zu verhindern. Ein ihr nachfolgender Toyota mit einem 30-Jährigen am Steuer fuhr auf den Octavia auf. Der Audi setzte seine Fahrt fort, der Fahrer kümmerte sich nicht um die Folgen seines Manövers. Verletzt wurde niemand, der Schaden, der bei dem Unfall entstand, beträgt nach ersten Schätzungen etwa 10 000 Euro. Die Polizei fragt nun: Wer hat den Unfall beobachtet? Wer kann Angaben zu dem weißen Audi machen? Zeugen melden sich bitte im Polizeirevier Kamenz unter der Rufnummer 03578 352-0.

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Der zweite Unfall ereignete sich zwischen 13.20 und 13.45 Uhr auf dem Norma-Parkplatz an der Muskauer Straße in Bautzen. Hier beschädigte ein vermutlich silberfarbenes Fahrzeug einen parkenden VW an der Fahrerseite. Die Reparatur wird mindestens 2 000 Euro kosten. Zeugen, die den Unfall beobachteten oder Hinweise zum Verursacher geben können, wenden sich an das Polizeirevier Bautzen, Telefon 03591 356-0. (szo)

Polizeibericht vom 20. März

Zusammenstoß beim Überholen

Salzenforst. Rund 41500 Euro Schaden sind bei einem Unfall am Montagnachmittag auf der A4 entstanden. Nahe der Anschlussstelle Salzenforst stieß ein Sattelzug mit zwei Kleintransportern zusammen. Der von einem 39-Jährigen gesteuerte Laster war gegen 15.40 Uhr in Richtung Dresden unterwegs. Er kam nach links auf die Überholspur, als ein Mercedes Vito und ein Ford Transit an ihm vorbeiziehen wollten. Bei dem Unfall erlitt ein 40-jähriger Beifahrer leichte Verletzungen. Er kam zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus. Die Beräumung der Unfallstelle übernahmen 25 Kameraden der Feuerwehr. Alle drei Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Auf der Autobahn bildete sich ein Stau.

Eisplatte fällt auf Auto

Weißenberg. Die winterlichen Witterungsverhältnisse sorgen in den Nächten für eine unerwünschte, eisige Ladung auf Fahrzeugdächern. So auch Montagmorgen gegen 6.30 Uhr auf der A 4 in Richtung Dresden. In Höhe der Anschlussstelle Weißenberg löste sich bei einem Sattelzug eine Eisplatte vom Dach und krachte auf die Front eines nachfolgenden VW Passat. Schaden: etwa 700 Euro. Verletzt wurde niemand.

Skoda gestohlen

Bautzen. Autodiebe in Bautzen: In der Nacht zum Dienstag verschwand in der Albert-Schweitzer-Straße ein Skoda Fabia. Das silberfarbene Auto mit dem Kennzeichen ZI BB 403 war zwölf Jahre alt. Der Eigentümer bezifferte den finanziellen Schaden auf rund 2600 Euro. Die Soko Kfz hat die Ermittlungen aufgenommen. Nach dem Skoda wird international gefahndet.

Raser erwischt

Göda. Mit über einhundert Sachen raste am Montagnachmittag ein VW durch den Ortsteil Spittwitz – und wurde dabei von der Polizei geblitzt. Denn zwischen 15.15 und 20.15 Uhr gab es hier eine Tempokontrolle. Erlaubt ist an der Stelle eine Geschwindigkeit von 60 km/h. Fast 2000 Fahrzeuge passierten die Messstelle. 34 von ihnen waren zu zügig unterwegs. Auf 23 Fahrer kommt ein Verwarngeld zu. Elf Eilige erhalten einen Bußgeldbescheid. Der VW-Fahrer aus dem Landkreis Bautzen, der mit 108 km/h geblitzt wurde, muss mit 200 Euro Strafe, zwei Punkten in Flensburg und einem Monat Fahrverbot rechnen.

Betrunken auf dem Fahrrad

Kamenz. Wegen Trunkenheit im Verkehr muss sich ein 32-Jähriger verantworten, den die Polizei am Montagnachmittag auf der Elstraer Straße in Kamenz betrunken auf dem Fahrrad erwischte. Der Mann hatte 1,9 Promille intus. Das ist auch für einen Radfahrer zu viel. Die Polizisten veranlassten eine Blutentnahme bei dem jungen Mann. Nun wird sich der Staatsanwalt mit dem Fall befassen.

Tempokontrolle auf der B 156

Großdubrau. Über mehrere Stunden kontrollierte der Verkehrsüberwachungsdienst am Montagvormittag auf der B 156 im Ortsteil Zschillichau die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit. Zwischen 7 und 12.30 Uhr passierten fast 800 Fahrzeuge die Messstelle im Ort. Elf waren schneller als mit dem erlaubten Tempo 50 unterwegs. Spitzenreiter war ein Renault, der mit 71 km/h durch den Ort bretterte. Alle Verstöße lagen im Verwarngeldbereich.

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